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Akteure & Konzepte

Gespräche

Willi Lemke, UN-Sonderberater für Sport im Dienste von Frieden und Entwicklung

Sommer 2010: Erstmals fand eine Fußballweltmeisterschaft in Afrika statt. Die Medien lenkten den Blick auch auf die Probleme des Schwarzen Kontinents. War es eine gute Idee, mit Millionenaufwand neue Stadien in Südarfrika zu bauen, die nach Ende der Spiele nur noch einen geringen weiterern Nutzen haben? Wäre das Geld nicht anderweitig besser investiert gewesen? Hat das Fußballfest den Afrikanern letzlich überhaupt irgendetwas genützt? UN-Sonderbotschafter Willi Lemke vertritt dazu im Gespräch einen klaren Standpunkt. Seiner Meinung nach kann Sport, insbesondere Teamsport, dazu beitragen, die Entwicklung und den Frieden ganzer Nationen zu fördern - wenn er richtig eingesetz wird. Mit der WM verbindet er deutliche Wachstumsimpulse.

Gespräch in S&S 4/2010

S&S: Herr Lemke, im diplomatischen Dienst sind Botschafter gut bezahlt. Das Gehalt des UN-Sonderberaters beträgt jedoch nur einen US-$ – im Monat oder im Jahr?

Lemke: Ich erhalte symbolisch einen Dollar im Jahr. Aber es geht mir bei der Aufgabe natürlich nicht ums Geld. Die Möglichkeit, auf so hoher Ebene als Ban Ki-moons Berater zu gestalten und mitzuwirken, ist eine große Ehre und Herausforderung für mich.

S&S: Ein Ehrenamt also. Als Sie 2008 vom UN-Generalsekretär Ban Ki-moon in das Amt des Sonderberaters als Nachfolger des Schweizer Bundesrats Adolf Ogi berufen wurden, waren Sie seit fast zehn Jahren Senator in der Hansestadt Bremen, zuletzt für Inneres und Sport. Was hat Sie an der Übernahme des UN-Mandats gereizt?

Lemke: Ich war ca. 25 Jahre lang Manager des Fußballvereines Werder Bremen und habe so einen tiefen Einblick in die Welt des Sports erhalten. Außerdem war ich schon früh auf regionaler bzw. nationaler Ebene in der Politik tätig, anfangs als Geschäftsführer des SPD-Landesverbandes in Bremen, später als Senator für Bildung und Wissenschaft bzw. für Inneres und Sport. Mit der Position des UN-Sonderberaters für Sport im Dienst von Entwicklung und Frieden konnte ich meine Erfahrung aus diesen beiden Bereichen, Sport und Politik, ideal kombinieren. Als neue Komponente kam dann noch die Möglichkeit hinzu, auf internationaler Ebene agieren zu können. Hierbei lerne ich viele inspirierende Akteure aus der ganzen Welt kennen, die sich für Menschen in schwierigen Lebenslagen einsetzen. Diese Erfahrungen inspirieren und motivieren mich. Meine jetzige Tätigkeit als UN-Sonderberater ist auf jeden Fall ein Traumjob und mir wie auf den Leib geschnitten.

S&S: Den Beitrag des Sports zu Armutsverringerung und universaler Bildung, zu Prävention von HIV-AIDS sowie zu Umweltverträglichkeit, Friedensaufbau und Konfliktlösung herauszustellen und zu fördern, ist eine Ihrer Aufgaben. Das ist eine beachtliche und sehr zeitintensive Herausforderung. Wie setzen Sie diese Anforderungen konkret um?

Lemke: Zentral sind die UN-Millenniumsentwicklungsziele (MDGs), die von den Vereinten Nationen vereinbart wurden und bis 2015 erreicht werden sollen. Es geht dabei um die gezielte Unterstützung der Bemühungen der Vereinten Nationen, das Verständnis für den Sport als Instrument für Entwicklung und Frieden zu fördern, und darüber hinaus den Dialog sowie die Zusammenarbeit mit Partnern in diesem Bereich voranzubringen. Konkret heißt das, dass ich viel unterwegs bin und mich für bedürftige Menschen in der Welt einsetze. Die Regionen Afrika und der Nahe Osten sind dabei für mich von besonderer Bedeutung, wie auch die Unterstützung von Projekten, die sich mit der Gleichberechtigung der Geschlechter, Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung und mit der Jugend auseinandersetzen.

S&S: Was konnten Sie bisher durch Ihre Tätigkeit als UNSonderberater erreichen?

Lemke: Wir, und damit meine ich viele verschiedene Akteure in dem Bereich, haben es gemeinsam geschafft, ein Bewusstsein zu entwickeln, wie Sport als entwicklungspolitisches Instrument effizient eingesetzt werden und so den Menschen helfen kann. Ein ganz persönlicher Erfolg war für mich zum Beispiel der Bau eines Fußballplatzes in Bouaké. Im Oktober 2008 fuhr ich ins Rebellengebiet der Elfenbeinküste, um ein Judoprojekt zu besuchen. Als ich erfuhr, dass im Camp der Blauhelme ein Fußballplatz entstand, setzte ich mich dafür ein, dass parallel dazu auch einer in der Stadt gebaut wurde.

S&S: Und was ist Ihnen (noch) nicht gelungen?

Lemke: Sport ist kein Mittel, um die Welt zu retten, dennoch kann er maßgeblich dazu beitragen, Entwicklung und Frieden zu fördern. Der Mittlere Osten ist ein gutes Beispiel. Obwohl wir einige Initiativen unterstützen, die sich für Frieden in der Region einsetzen, gibt es noch viel Bedarf in dieser Gegend, die Spannungen zwischen beiden Bevölkerungsgruppen zu schlichten. Wir sind gerade dabei, ein Projekt in die Wege zu leiten, wo wir in Kooperation mit mehreren Regierungen und dem Auswärtigen Amt im Gazastreifen und im Westjordanland Fußballplätze bauen lassen und Trainingsprogramme anbieten. Natürlich können wir nur anhand von Sportprojekten keinen Frieden erzielen, wenn die politischen Rahmenbedingungen fehlen. Aber wir können unseren kleinen Beitrag dazu leisten.

S&S: Auf Ihren Reisen versuchen Sie, so genannte role models zu finden, also junge Leute, die sich sozialen Anliegen verschrieben haben und anderen als Vorbild dienen. Worauf achten Sie bei der Auswahl und wie sieht Ihre Zusammenarbeit aus?

Lemke: Es geht darum, den jungen Menschen Vorbilder zu geben, die aus ihren Gemeinden stammen und sich gesellschaftlich engagieren. Es ist besser, wenn jemand davon träumt, Lehrer, Arzt oder Anwalt zu werden als einem Fußballstar wie Didier Drogba oder Samuel Etoo nachzueifern. Die Jugendlichen können so erkennen, dass es auch Zukunftsperspektiven gibt, wenn man in der Schule fleißig ist, der Kriminalität den Rücken kehrt und nebenher noch an einem Sportprojekt mitarbeitet. Der 25-jährige Kenianer Peter Ndolo zum Beispiel kommt aus einem Slum in Nairobi und engagierte sich in der Nichtregierungsorganisation „MYSA“ (Mathare Youth Sports Association). Er kam für ein Praktikum nach Deutschland und leitet nun Medien- und Fotografiekurse in eben diesem Slum. Er ist also ein Multiplikator und damit ein role model für die anderen Jugendlichen in seiner Umgebung. Wir müssen dennoch sicherstellen, dass die Jugendlichen gut vorbereitet werden und auch nach dem Praktikum in ihrem Heimatland gut reintegriert werden, etwa im Rahmen von Alumni-Netzwerken oder berufsfördernen Maßnahmen.

S&S: Hatten Sie in Ihrem Leben ein persönliches Vorbild, das Sie besonders beeindruckt hat?

Lemke: Eines meiner großen Vorbilder im Sport war Uwe Seeler, Fußballer vom HSV und Kapitän der damaligen Nationalmannschaft. Wegen ihm fuhr ich im März 1961 mit der Bahn nach Brüssel, um den damaligen Torschützenkönig und seine Mannschaft in Aktion gegen den FC Barcelona zu sehen. Und nach seiner sportlichen Karriere hörte er nicht auf, sondern gründete eine Stiftung zur Unterstützung kranker und bedürftiger Menschen. Aber ich hatte auch Vorbilder außerhalb des Sports. So zum Beispiel Albert Schweitzer, Philosoph und Arzt, der Gutes propagierte. Er war jemand, der in seiner Mitmenschlichkeit und Barmherzigkeit in den tiefsten Dschungel ging, nach Lambarene, an die afrikanische Westküste, und dort ein Urwaldhospital gründete. Das beeindruckte mich immer sehr.

S&S: In letzter Zeit waren Sie schwerpunktmäßig in Afrika unterwegs. Dass falsch verstandene bzw. unzureichend ausgeführte Entwicklungszusammenarbeit die Eigeninitiative der Afrikaner behindere, wird rege diskutiert. Wohl 40.000 staatliche Agenturen und nichtstaatliche Organisationen engagieren sich derzeit in Afrika in der Entwicklungszusammenarbeit, immense Summen sind bislang geflossen. Trotzdem ist der afrikanische Kontinent noch immer geprägt von Katastrophen, Kriegen und Hungersnöten. Was läuft schief?

Lemke: Afrika ist ein riesiger Kontinent, in dem sehr viele heterogene Völker in 53 Staaten leben. Entwicklungszusammenarbeit ist somit eine große Herausforderung. Die Bewertung sowohl von Problemen wie auch Erfolgen jeglicher Unterstützungsmaßnahme sind komplex und sehr stark kontextabhängig. Der Aspekt der Nachhaltigkeit ist dabei ein allgemeingültiges, wichtiges Kriterium für gute Entwicklungsprojekte. Es muss darauf geachtet werden, dass lokale Akteure in die Arbeit einbezogen werden und es mehrere Partner gibt, so dass das Projekt nicht ausschließlich von nur einem abhängt. Die Projekte müssen so ausgelegt sein, dass sie nach ein paar Jahren ganz unabhängig von ausländischer Unterstützung weiterlaufen. Die NGOs und internationalen Organisationen müssen darauf achten, dass sie ihre Erfahrungen und Erfolgsmethoden austauschen, Synergien nutzen, sich gegenseitig fördern, und so einem gemeinsamen Ziel näherkommen. Das ist meiner Meinung nach ganz wichtig.

S&S: Mikrokredite verhelfen Menschen in Entwicklungsländern dazu, sich und ihren Familien selbstbestimmt und aus eigener Kraft heraus eine Existenz aufzubauen. Hilfe zur Selbsthilfe – kann der Sport ähnliche Wirkungen entfalten?

Lemke: Ganz gewiss. Sport ist ein sehr effektives Mittel, wenn es um die Entwicklung von Eigeninitiative geht. Sport fördert Selbstbewusstsein, soziale Kompetenzen, Verantwortungsgefühl und Führungsqualitäten der Kinder und Jugendlichen. Diese Eigenschaften tragen dazu bei, dass diese auch als Erwachsene mit größerer Wahrscheinlichkeit einen Job bekommen. Das haben viele Studien gezeigt. Natürlich gibt es auch noch weitere positive Auswirkungen des Sports, wie zum Beispiel die Fähigkeit, mit Niederlage und Sieg umzugehen, sich an Regeln zu halten, im Team zu kommunizieren oder andere zu respektieren.

S&S: Die erste Fußballweltmeisterschaft in Afrika ist gerade zu Ende gegangen. Wir würden Sie die Wirkungen des Ereignisses auf die Entwicklung des Kontinents einschätzen?

Lemke: Ich bin davon überzeugt, dass die WM einen großen Impuls für die Entwicklung in Südafrika und den ganzen Kontinent gegeben hat. Der allgegenwärtige Enthusiasmus für den Fußball hat dafür gesorgt, dass sich die verschiedenen Menschen und Nationen in Afrika angenähert haben. So rücken Konfliktpunkte weiter in den Hintergrund und neue Ideen können entstehen. Südafrika hat ein positives Signal gesetzt und kann den anderen Staaten als Vorbild dienen, auch selbst Gastgeberland für große Sportveranstaltungen zu sein. Schließlich führt die starke Medienpräsenz bestimmt auch dazu, dass wieder mehr Touristen in das Land kommen bzw. ausländische Investoren angelockt werden.

S&S: In Ihrer beruflichen Laufbahn haben Sie immer einen eher wirtschaftlichen Ansatz verfolgt. Während Ihrer Zeit als Senator für Bildung und Wissenschaft wollten Sie etwa durch Schulsponsoring Millionen einsparen und haben z.B. versucht, Unternehmen davon zu überzeugen, Computer zu reduzierten Preisen an Schulen abzugeben. Außerdem haben Sie sich für die Abschaffung des Beamtenstatus bei Lehrern ausgesprochen. Und als Manager bei Werder Bremen haben Sie auf Sport-Sponsoring gesetzt und lukrative Verträge ausgehandelt. Wo sehen Sie Chancen und Risiken beim Sponsoring?

Lemke: Es ist dabei wichtig, dass die Sponsoren Corporate Social Responsibility, also gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und darüber hinaus natürlich auch in ihrer Unternehmenspolitik mit den ethischen Grundprinzipien des zu unterstützenden Partners übereinstimmen. Ausschlaggebend dabei ist, dass der zu fördernde Verein oder das Projekt unabhängig bleibt vom Geldgeber. Deswegen ist es auch immer von Vorteil, wenn mehrere Sponsoren eine Sache unterstützen.

S&S: Können Sie sich vorstellen, dass Sponsoring-Konzepte auch in der Entwicklungszusammenarbeit erfolgreich sein können?

Lemke: Ja, ganz bestimmt. Dabei hat allerdings neben der programmatischen Unabhängigkeit auch die Gewährleistung finanzieller Nachhaltigkeit eine besondere Bedeutung.

S&S: In Ihrem kürzlich erschienenen Buch „Ein Bolzplatz für Bouaké“ [vgl. in diesem Heft, S. 52] geben Sie einen Einblick in Ihr spannendes und bewegtes Berufsleben und lassen auch persönliche Anekdoten aus Ihrem Elternhaus anklingen. Demnach haben Sie bereits von frühester Kindheit an ein tiefgründiges Verständnis dafür mitbekommen, dass es wichtig ist, sich für die Gesellschaft, und besonders für Schwächere, einzusetzen. Heutzutage scheint die Solidarität unter den Menschen aber zu schwinden. Woran liegt das und was kann dagegen getan werden?

Lemke: Wahrscheinlich spielen die Medien da eine entscheidende Rolle. Die Vorbilder der Kinder und Jugendlichen sind heute andere als früher. Die heute vermittelten Werte beziehen sich meistens nur auf oberflächliche Äußerlichkeiten. Das lässt die Jugendlichen intellektuell, spirituell, emotional wie auch körperlich abstumpfen. Das bringt die Kinder, vor allem in der westlichen Welt, auf einen falschen Weg. Solidarität steht nicht an erster Stelle, sondern eher ein egozentrisches, überzogen individualistisches Weltbild. Sport bietet ein Werkzeug, diesen Tendenzen entgegenzuwirken. Nicht zuletzt deshalb, weil Kinder und Jugendliche weniger Zeit haben, Fernsehen zu gucken, wenn sie sich stattdessen in einer Turnhalle oder auf einem Sportplatz befinden.

S&S: 1982 wurde Adrian Maleika, ein Fan des SV Werder Bremen, das erste Todesopfer bei Übergriffen von Hooligans in Deutschland. Was hat dieser Vorfall für Ihr Verhältnis zum Sport bedeutet?

Lemke: Der Tod Maleikas war ein sehr erschütterndes Erlebnis, das mich persönlich sehr geprägt hat. In meiner Rolle als Manager von Werder Bremen lag es mir natürlich sehr am Herzen, alles mir Mögliche zu tun, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden. Es kam zu einem Treffen von 200 FanDelegierten, mit Günther Netzer und mir. Da wurde eine Art „Stillhalteabkommen“ vereinbart. Außerdem wurde das bis heute bestehende Werder-Fanprojekt ins Leben gerufen, welches sich auch dadurch verdient machte, dass es dazu beiträgt, die rechtsradikale Szene unter den Fans zurückzudrängen.

S&S: Nach dem Angriff von Hooligans auf den Gendarmen Daniel Nivel gründeten der DFB, der französische Fußballverband FFF, die UEFA und die FIFA im Jahr 2000 in Basel die Daniel-Nivel-Stiftung, die den Zweck verfolgt, fußballorientierte Gewalt zu ergründen, Gewalt durch präventive Maßnahmen zu verhindern und den Opfern von Gewaltanwendung Hilfe zu leisten. Was haben Sie von dieser Aktion gehalten?

Lemke: Ich finde das sehr wichtig. Man muss sich im Kontext vom Sport bewusst sein, dass es Risiken gibt. Diese Risiken müssen ergründet und Gewalt verhindert werden. Es ist in diesem Zusammenhang sehr wichtig, Sport mit seinen positiven Eigenschaften und Werten zu verstehen und auch zu vermitteln.

S&S: Viele Stiftungen bezwecken die Förderung von Sport oder Entwicklungszusammenarbeit. In welchen Stiftungen sind Sie engagiert?

Lemke: Es gibt zwei Stiftungen, für die ich mich engagiere. Die Friedrich-Ebert Stiftung und die Jacobs Stiftung.

S&S: Planen Sie selbst einmal die Gründung einer Stiftung, wenn ja, mit welchen Zielen?

Lemke: Wer weiß, was die Zukunft so bringt. Vorstellen könnte ich mir das schon. Allerdings möchte ich mich momentan erstmal auf meine Rolle als UN-Sonderberater konzentrieren und kann dann vielleicht mit Hilfe dieser Erfahrungen neue Ideen entwickeln. Aber im Grunde spricht nichts dagegen.

S&S: Herzlichen Dank für das Gespräch.

Zum Interview

Zur Person

Willi Lemke, geb. 19.8.1946 in Pönitz
(Ostholstein), zum zweiten Mal verheiratet, vier Kinder, lebt in Bremen. Im März 2008 wurde er vom Generalsekretär der Vereinten Nationen (UN), Ban Ki-moon, zu
seinem Sonderberater für Sport im Dienst von Entwicklung und Frieden (Special Adviser on Sport for Development and Peace) ernannt. Von 1999 bis 2007 war er Senator für Bildung und Wissenschaft und von 2007 bis 2008 Senator für Inneres und Sport der Freien Hansestadt Bremen (SPD). Zuvor war er von 1981 bis 1999 Manager des SV Werder Bremen; seit 1999 ist er Mitglied, seit 2005 Vorsitzender des Aufsichtsrats der Werder Bremen GmbH & Co KGaA. Lemke war von 1974 bis 1981 Landesgeschäftsführer der SPD in Bremen.

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