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Vermögen & Finanzen

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Zehn Jahre Göttinger Stiftungsmodell

2003 wurde die Georg-August-Universität Göttingen in die Trägerschaft einer Stiftung öffentlichen Rechts überführt. Zeit für eine Bilanz.

Der Erfolg des Göttinger Stiftungsmodells beruhe vor allem auf fünf Vorteilen, so Prof. Dr. Ulrike Beisiegel, Präsidentin der Hochschule: eigenständiges Berufungsrecht, Dienstherreneigenschaft beim Personalmanagement, weitgehende Autonomie beim Finanzmanagement, Bauherreneigenschaft mit eigenem Immobilienmanagement und die Einbindung externer Expertise durch Stiftungsratsmitglieder.

“Die Universität Göttingen hat durch das Stiftungsmodell an Autonomie gewonnen und davon sehr profitiert. Wir würden den Schritt in die Trägerschaft einer Stiftung Öffentlichen Rechts erneut gehen“, sagt die Präsidentin.

Aus Anlass des zehnten Stiftungsjubiläums veranstaltet die Georgia Augusta am 14. Mai 2013 einen Festakt in der Aula am Wilhelmsplatz. Den Festvortrag in englischer Sprache hält Prof. Dr. Don Michael Randel, ehemaliger Präsident der Universität Chicago. Er spricht über “Autonomy, governance and financing in the university system“. Stephan Weil, Ministerpräsident des Landes Niedersachsen, wird eine Ansprache halten.

Im Zentrum des Festakts steht das Podiumsgespräch “Die Stiftungsuniversität in Göttingen: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft”, das von Dr. Wilhelm Krull, Vorsitzender des Stiftungsrats der Universität Göttingen und Generalsekretär der VolkswagenStiftung, moderiert wird. Mitdiskutieren werden Dr. Gabriele Heinen-Kljaji?, Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Prof. Dr. Michaele Schreyer, Politikerin und Mitglied des Stiftungsrats der Universität Göttingen, Prof. Dr. Horst Kern, Altpräsident der Universität Göttingen, sowie Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich, Präsident der Stiftungsuniversität Hildesheim.

(10.5.2013 | Quelle: Universität Göttingen)

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