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Vermögen & Finanzen

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Was wird aus Haiti?

Von Alexander Glück

In seinem soeben im Verlag Stiftung&Sponsoring erschienenen Buch “Die verkaufte Verantwortung” setzt sich Alexander Glück mit dem modernen Spendenwesen und Fundraising, dem ihm zugrundeliegenden Menschenbild und Geschäftsmodell, der Denkweise seiner Akteure und der Fragwürdigkeit seiner Instrumente auseinander. In seinem aktuellen Beitrag beschäftigt er sich mit den Spendenrekorden, die für die Erdbebenopfer in Haiti erzielt werden – und mit den Folgen, die in der Euphorie um die Hilfsbereitschaft keine Erwähnung finden.

Alexander Glück: Was wird aus Haiti? Folgen des Spendens, die im Getöse untergehen


Alexander Glück
Die verkaufte Verantwortung - Das stille Einvernehmen mit dem Fundraising

• Fundraising ist überwiegend Selbstzweck.
• Die Spenden dienen zu erheblichen Teilen der Eigenfinanzierung des jeweiligen Hilfswerks
• Fundraising zielt auf die Entmündigung und emotionale Ausbeutung der Geber.
• Fundraiser machen sich bewusst die Affekte des Spenders dienstbar und nutzen dabei alle Werkzeuge des Marketings. Spenden wird so zur Form des Massenkonsums.

Dies sind nur einige der provokanten Kernthesen des neuen Buches von Alexander Glück. Der Autor, dessen scharf formulierte Kritik an der vorherrschenden Spendenkultur bereits Thema seines vielbeachteten Buches „Der Spendenkomplex“ und zahlreicher Veröffentlichungen u.a. im „Stern“, der „Frankfurter Rundschau“, dem „Standard“ und der „Presse“ war, zeigt die fatale Mechanik der Verantwortungsübertragung im Spendenvorgang auf:
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