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Knapp jeder Fünfte geht ehrenamtlicher Tätigkeit nach

Die Stiftung für Zukunftsfragen hat ihren Freizeit-Monitor 2014 vorgestellt: Demnach gehen 18 Prozent der Deutschen mindestens einmal pro Monat einer ehrenamtlichen Aufgabe nach.

Für diese Studie wurden mehr als 4.000 Personen ab 14 Jahren repräsentativ ausgewählt und in persönlichen Interviews von Angesicht zu Angesicht über ihr Freizeitverhalten befragt. Neben dem (Frei-)Zeitbudget wurde analysiert, welche Freizeitaktivitäten wie häufig ausgeübt werden und welche dabei gerne häufiger gemacht werden würden.

Besonders Jugendliche, Familien und Senioren engagieren sich ehrenamtlich (22 bzw. 21 Prozent). Unterdurchschnittlich tun dies junge Erwachsene und Singles (11 bzw. 12 Prozent). Besonders ausgeprägt war die Bereitschaft, sich zu engagieren, in Haushalten mit vier oder mehr Mitgliedern (23 Prozent). Auch Bildung war ein Faktor: Es sind erheblich mehr Höhergebildete, die ein Ehrenamt ausüben. Ob man berufstätig ist oder nicht, spielte dagegen keine Rolle.

Anders sieht es dagegen beim Thema Einkommen aus: Mehr als doppelt so viele Besserverdiener übernehmen monatlich mindestens einmal eine ehrenamtliche Funktion (26 Prozent im Vergleich zu 12 Prozent bei den Geringverdienern). Auffällig ist auch ein Stadt-Land-Gefälle: Die Neigung zum Ehrenamt ist auf dem Land deutlich stärker (23 gegenüber 13 Prozent). Ähnlich unterschiedlich sieht es auch beim Faktor “Wohnverhältnisse” aus: Wer im eigenen Haus lebte, engagierte sich fast doppelt so oft wie jemand, der zur Miete wohnt (24 vs. 13 Prozent).

Allgemein dominiert die Beschäftigung mit Medien (Fernsehen, Internet etc.) die Top 10 der Freizeitaktivitäten. Bei den außerhäuslichen Beschäftigungen liegen der Spaziergang, das Fahrradfahren und die Gartenarbeit vorne. 3 Stunden und 56 Minuten haben die Deutschen im Durchschnitt Freizeit.

(27.8.2014 | Quelle: Stiftung für Zukunftsfragen)

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