Zusammenhalt Europa: Die Verantwortung der Stiftungen

Wir leben in einer ambivalenten Zeit! Auf der einen Seite feiern wir in diesem Jahr das 60-jährige Jubiläum der Europäischen Union. Gleichzeitig haben Mitte Juni die Austrittsverhandlungen von Großbritannien begonnen – mit ungewissem Ausgang, sowohl für die EU als auch für das Vereinigte Königreich. In Frankreich ist mit Emmanuel Macron ein absoluter EU-Befürworter zum Präsidenten gewählt worden – was Anfang des Jahres kaum einer erwartet hat. Vielmehr war zu befürchten, dass mit Marine Le Pen eine absolute EU-Skeptikerin in den Elysée-Palast einzieht. Und auch in Deutschland verstummen die Stimmen nicht, die fordern, dass Deutschland die EU verlassen soll.

Doch die Krise der EU ist nicht nur eine politische oder wirtschaftliche Krise. Auch viele Bürger wenden sich – angesichts wachsender Unsicherheiten – vom Friedensprojekt Europa ab – eine Entwicklung, auf die Stiftungen in ganz Europa reagieren – wie die Beiträge in der aktuellen Ausgabe zeigen.

„Europa braucht gerade jetzt von vielen Seiten frische Anstöße, um eine neue Leidenschaft für Europa zu wecken und all den Fliehkräften entgegenzuwirken, die am Zusammenhalt zerren“, so Sawsan Chebli, Bevollmächtige des Landes Berlin beim Bund und Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales im Interview mit der S&S-Redaktion.




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