Organisation & Finanzen

Literaturtipps

Vermögenskultur - Verantwortung im 21. Jahrhundert

Druyen, Thomas (Hrsg.): Vermögenskultur. Verantwortung im 21. Jahrhundert. Wiesbaden (VS) 2011 (313 S.) 24,95 (ISBN 978-3-531-17375-7)

Nachdem sich Druyens Buch „Reichtum und Vermögen“ [vgl. Kurzrezension S&S 1/2011, S. 49] mit dem aktuellen Stand der Vermögensforschung befasste, hat dieser Sammelband Interpretation und Anwendung des Begriffs der Vermögenskultur zum Thema. 19 Autoren zeigen über drei Teile hinweg (Reflexion und Studien zur Vermögenskultur S. 13-152, Interdisziplinäre Positionen S. 155-237, Positionen Vermögender S. 241-303) Ansätze eines Zugangs auf. Vermögen beschreibe nicht notwendigerweise Geld und Reichtum. Ihm liege ein innerer Wert zugrunde, der den Menschen vermögend und somit auch zum Vorbild mache. Existenziell sei hierfür die Wahrnehmung von Verantwortung. Dies bringe die Aufgabe mit sich, sein „Eigenvermögen“ zu mehren und sich selbst zu entwickeln. Der Mensch, so Druyen, sei der maßgebliche Rohstoff des derzeitigen Jahrhunderts. daher seien wir selbst, die Mitmenschen und die Umwelt das Vermögen. So wird Eigen- und Gemeinnutz konstruktiv verzahnt. Vermögenskultur, „die Förderung und Pflege von materiellen und immateriellen Werten, von Beziehungen und Netzwerken zum Schutze der individuellen, familiären, gesellschaftlichen und globalen Zukunftsfähigkeit“.

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