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Literaturtipps

Private Stiftungen und Entwicklungspolitik: Einsichten aus Tansania

Das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik hat eine Studie vorgelegt, die zeigt, wie Stiftungen beim Thema Entwicklungshilfe flexibel und innovativ agieren.

Über die Rolle privater Stiftungen in der Entwicklungsarbeit am konkreten Beispiel einzelner Staaten gibt es bislang kaum Untersuchungen – obwohl ihre Arbeit in der Entwicklungspolitik geschätzt wird. Die neue Studie untersucht das Engagement von Stiftungen am Beispiel des ostafrikanischen Landes Tansania. Sie konzentriert sich dabei auf die Prioritäten, die ausländische Stiftungen setzen, und welche Rolle sie dabei übernehmen.

Der Band sammelt Interviews mit Vertretern von Stiftungen, Geförderten, Projektpartnern und Regierungen. Er geht dabei insbesondere der Frage nach, inwiefern Stiftungen für Innovationen sorgen, finanziell in die Bresche springen und mit Regierungen sowie anderen Entwicklungsorganisationen kooperieren. Ein Fazit lautet: Obwohl die Arbeit von Stiftungen auf Länderebene nicht unbedingt auf den ersten Blick sichtbar ist und sich mit den Aktivitäten anderer Akteure im Entwicklungshilfe-Sektor überschneidet, ist sie für den Aufbau Tansanias nicht wegzudenken.

Die Studie ist in englischer Sprache und kostet als gedrucktes Exemplar 10 €. Sie kann auch als PDF-Datei auf der Website der Deutschen Institut für Entwicklungspolitik kostenlos heruntergeladen werden.

Bibliografische Angaben:
Erik Lundsgaarde / Evelyn Funk / Anja Kopyra / Jennifer Richter / Hannah Steinfeldt:
Private foundations and development cooperation: insights from Tanzania
Bonn: German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) 2012
(Studies 69)
ISBN: 978-3-88985-506-0

(29.11.2012 | Quelle: Deutsches Institut für Entwicklungspolitik)

PDF-Download der Studie

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