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Stiftungsporträts

Feierliche Gründung der Heinz-Bethge-Stiftung in Halle (Saale)

Die Heinz-Bethge Stiftung für angewandte Elektronenmikroskopie wird offiziell gegründet: In einem feierlichen Gründungsakt im Beisein der Stifterinnen und Stifter wird im Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM die offizielle Urkunde zur Stiftung übergeben. Ziel der Stiftung ist, die moderne Elektronenmikroskopie und die Materialwissenschaften in Halle (Saale) und Mitteldeutschland zu stärken.

Der Stiftungsname Heinz Bethge geht auf den Direktor des 1960 gegründeten Instituts für Festkörperphysik und Elektronenmikroskopie der Akademie der Wissenschaften der DDR in Halle (Saale) zurück. Seitdem ist die elektronen- und ionenstrahlbasierte Mikrostrukturdiagnostik ein wesentlicher Forschungsschwerpunkt in Halle und darüber hinaus.

Bethge leitete das Institut bis 1985 und führte es zu internationalem Ansehen. Zudem hat er als langjähriger Präsident der heutigen Deutschen Akademie für Naturforscher LEOPOLDINA in entscheidender Weise zur Förderung der Wissenschaften beigetragen. Nach der Wende gingen aus dem Akademie-Institut das Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik sowie das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM hervor. An beiden Instituten, wie auch an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg wird grundlagen- und anwendungsrelevanten materialwissenschaftlichen Fragestellungen auf den Grund gegangen.

Auf der Gründungsveranstaltung am 8. Juli 2011 wird der Stiftungsvorstand zukünftige Aufgaben und Ziele der Stiftung zur weiteren Stärkung der Materialwissenschaften in Halle und Mitteldeutschland vorstellen.
(6/7/11; Quelle: Fraunhover IWM)

www.iwm.fraunhofer.de

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