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Zum Jahreswechsel leben fast 7,4 Milliarden Menschen auf der Erde

Jede Sekunde wächst die Weltbevölkerung um durchschnittlich 2,6 Erdenbürger. Im Jahr 2015 sind somit rund 83 Millionen Menschen zur Erdbevölkerung hinzugekommen. Das entspricht etwa der Einwohnerzahl Deutschlands. Diese Zahlen hat die Stiftung Weltbevölkerung jetzt bekannt gegeben.

In der Nacht zum 1. Januar 2016 werden voraussichtlich 7.391.068.000 Menschen auf der Erde leben. Das Weltbevölkerungswachstum geht fast ausschließlich auf Entwicklungsländer zurück, wo jedes Jahr 75 Millionen Frauen ungewollt schwanger werden. Zu den Gründen zählen mangelnder Zugang zu Aufklärung und Verhütung sowie fehlende Gleichberechtigung. “In Entwicklungsländern hat nach wie vor jede vierte Frau, die gerne verhüten möchte, keine Möglichkeit dazu, das sind mehr als 220 Millionen Frauen”, erklärt Renate Bähr, Geschäftsführerin der Stiftung Weltbevölkerung. “Gerade jungen Frauen muss es ermöglicht werden, selbst zu bestimmen, ob, wann und wie viele Kinder sie bekommen. Dann ginge es Menschen in armen Ländern besser.”

Wenn die Welt heute ein Dorf mit nur 100 Einwohnern wäre, wären davon 16 Afrikaner, 60 Asiaten und zehn Europäer. Die Zahl der Dorfbewohner würde bis zum Jahr 2050 auf 133 Menschen steigen. Davon wären 33 Afrikaner, 73 Asiaten und zehn Europäer. Der Anteil der Europäer und Asiaten an der Gesamtbevölkerung wird somit voraussichtlich sinken.

Die Stiftung Weltbevölkerung ist eine international tätige Entwicklungsorganisation. Sie hilft jungen Menschen in Entwicklungsländern, sich selbst aus ihrer Armut zu befreien. Ungewollte Schwangerschaften und Aids verschärfen die Armut und bedeuten für viele Jugendliche den Tod. Deshalb unterstützt die Stiftung Gesundheitsinitiativen sowie Aufklärungs- und Familienplanungsprojekte.

(23.12.2015 | Quelle: Stiftung Weltbevölkerung)

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