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Stiftung Wirtschaftsjournalismus: Noch mehr Qualität in der Journalistenausbildung

Mit Stiftungsmitteln in Höhe von insgesamt 2,1 Mio. € unterstützt die beim Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft angesiedelte Stiftung Wirtschaftsjournalismus die Einführung neuer Bachelor- und Master-Studiengänge für wirtschaftspolitischen Journalismus an der TU Dortmund.

Die Fördervereinbarung sieht vor, dass die TU Dortmund im Frühjahr 2013 am Institut für Journalistik eine neue Professur für wirtschaftspolitischen Journalismus besetzt und im Wintersemester 2013/2014 die neuen Studiengänge startet. Diese werden am Institut für Journalistik etabliert. Beim Angebot der wirtschaftswissenschaftlichen Lehrveranstaltungen kooperiert das Journalistik-Institut mit der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der TU Dortmund sowie im Master-Studiengang zusätzlich mit der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum. Das Modell folgt damit dem Vorbild des erfolgreichen Studiengangs Wissenschaftsjournalismus an der TU Dortmund.

Die Mittel der Stiftung stammen von einem kleinen Kreis privater Mäzene, der die Qualität des Journalismus durch eine volkswirtschaftlich fundierte Universitätsausbildung von Politik- und Wirtschaftsjournalisten stärken will, besonders im Bereich des Radio-, Fernseh- und Online-Journalismus. Die Studierenden sollen für den allgemeinen, unabhängigen Qualitätsjournalismus ausgebildet werden, zugleich jedoch vertiefte wissenschaftliche Fachkenntnisse der modernen Volkswirtschaftslehre erwerben.

Die Bevölkerung erwartet, dass der Journalismus ihr die Bedeutung der wichtigen wirtschaftspolitischen Themen unserer Zeit kompetent und verständlich erklären kann. Eurokrise, Staatsverschuldung, Energiewende, Globalisierung, Arbeitsmarkt- und Sozialsystemreformen: Ökonomischer Sachverstand ist im Journalismus wichtiger denn je, doch in den Redaktionen noch zu selten vorhanden. Das wollen wir ändern, erläutert Prof. Wolfgang Schöhl die Motivation der Stifter anlässlich der Vertragsunterzeichnung.

Die TU Dortmund hatte sich im Jahr 2011 auf eine Förder-Ausschreibung der Stifter zusammen mit mehr als einem Dutzend anderer Universitäten und Hochschulen aus ganz Deutschland beworben. “Das Dortmunder Modell einer universitären Journalistenausbildung gilt in der Branche als Qualitätsmarke, und die Volkswirte unserer Fakultäten Statistik und WiSo gehören laut Handelsblatt-Ranking zu den forschungsstärksten im gesamten deutschsprachigen Raum”, so TU-Rektorin Ursula Gather.

Als Vertreter des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, der die Stiftung Wirtschaftsjournalismus treuhänderisch verwaltet, betont Dr. Stefan Stolte die wissenschaftliche Freiheit und Unabhängigkeit des Instituts für Journalistik und der TU Dortmund in der Leitung der Studiengänge: “Journalisten wirken meinungsbildend. Unabhängigkeit und Objektivität sind dabei von größter Bedeutung. Dass die Besetzung der Professur und die inhaltliche Gestaltung der Studiengänge in jeglicher Hinsicht der Freiheit von Forschung und Lehre unterliegen, dokumentieren die Stifter, indem sie den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft als Treuhänder einsetzen und sich freiwillig an seinem allgemeinen Code of Conduct für private Wissenschaftsförderung orientieren.”

(15.8.2012 | Quelle: TU Dortmund)

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