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Akteure & Konzepte

Projekte & Programme

Stiftung Mercator investiert 3,5 Mio. € in die Energiewende im Ruhrgebiet

Die Stiftung Mercator, das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie und das Kulturwissenschaftliche Institut Essen (KWI) starten ein Programm, bei dem die Möglichkeiten und Hemmnisse für die Ruhrgebiets-Kommunen bei der Umsetzung der Energiewende wissenschaftlich untersucht werden.

Wie setzt man die Finanzierung der Gebäudedämmung sozialverträglich um? Wie kombiniert man effizient zentrale und dezentrale Energiequellen? Welche Maßnahmen führen zu einer nachweisbaren Steigerung der Attraktivität des ÖPNV? Zu diesen und anderen Fragen laufen bereits etliche Praxisprojekte im Ruhrgebiet, die das Programm aufgreift.

Zu Beginn des Projektes wird unter anderem eine Landkarte der bereits laufenden Leuchtturmprojekte in den Kommunen des Ruhrgebiets erarbeitet. Zudem werden die politischen Rahmenbedingungen und Entscheidungsstrukturen von Kommunen analysiert. Auf breiter Basis sollen so Ausgangsbedingungen, Möglichkeiten und Chancen einer Energiewende in den Kommunen des Ruhrgebietes erfasst werden.

Darauf aufbauend werden Grundlagen- und konkrete Umsetzungsprojekte bear-beitet, die eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende in der Region unterstützen sollen. So ist vorgesehen, ein Modell zu entwickeln, das die energie- und klimapolitischen Zukunftsvorstellungen und Entscheidungen relevanter Akteure im Ruhrgebiet simuliert.

Die Umsetzungsprojekte werden gemeinschaftlich mit kommunalen Partnern vom Projektkonsortium angestoßen. Die Erfahrungen mit bisherigen Umsetzungsprozessen im Bereich regionaler Klimaschutz bzw. Energiewende zeigen, dass allein technologiebasierte Maßnahmen für eine erfolgreiche Zielerreichung nicht ausreichen, sondern dass diese mit infrastrukturellen sowie sozialen Innovationen eng verbunden sein müssen. Ausgewählte Umsetzungsprojekte werden intensiv wissenschaftlich begleitet, um ihnen im engen Austausch zwischen Kommunen und Wissenschaft den Erfolg zu ermöglichen.

Eine neue Vernetzungsplattform stellt sicher, dass die Erfahrungen und das Wissen unter den Kommunen des Ruhrgebiets ausgetauscht werden. Ziel ist es, Lösungen für die Praxis zu schaffen, die auch auf Kommunen außerhalb des Ruhrgebiets übertragbar sind. Damit soll das Rahmenprogramm eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende auf der kommunalen Ebene voranbringen und Impulse für die Landes- und Bundesebene geben. Das Programm geht so über ein reines Forschungsprojekt hinaus und trägt konkret selber zur Umsetzung neuer Ideen bei.

(6.11.2012 | Quelle: Stiftung Mercator)

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