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Stiftung Mercator gründet neues Center in Berlin zur Stärkung der Zivilgesellschaft

LEAD, das Mercator Capacity Building Center for Leadership and Advocacy, nimmt Arbeit auf. Tobias Leipprand ist sein Executive Director.

Die Stiftung Mercator hat eine neue Partnergesellschaft in Berlin gegründet. LEAD, das Mercator Capacity Building Center for Leadership and Advocacy, wird u.a. ein Programm mit verschiedenen Seminaren, Workshops und Masterclasses für Akteure aus der Zivilgesellschaft anbieten. Ziel ist es, die Führungs- und Advocacyfähigkeiten in der Zivilgesellschaft zu stärken. Tobias Leipprand, der bis Ende Dezember 2012 Vorstandsmitglied der stiftung neue verantwortung (SNV) war, ist Executive Director von LEAD. LEAD wird in einer strategischen Partnerschaft mit der SNV kooperieren. Die Stiftung Mercator stellt insgesamt rund eine Mio. € für die kommenden drei Jahre zu Verfügung.

“Wir haben LEAD aus zwei Gründen ins Leben gerufen: Zum einen werden die Herausforderungen für die Zivilgesellschaft von Jahr zu Jahr komplexer. Daher erfordern gesellschaftliche Aufgaben wie die Energiewende oder die Integration von Zugewanderten auch komplexe Lösungswege. Zum anderen haben wir im Juni 2012 aus einer Befragung unserer Projektpartner erfahren, dass diese sich noch stärker als bisher eine Unterstützung der Stiftung wünschen, die über rein finanzielle Ressourcen hinaus geht (Capacity Building). Unsere Partner wünschen sich stärkere Unterstützung beim Aufbau von Kompetenzen im Bereich der Führungs- und Organisationsentwicklung“, so Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator. LEAD, für das die Stiftung Mercator eine Million Euro bis 2015 zur Verfügung stellt, hat seinen Sitz im ProjektZentrum Berlin der Stiftung am Hackeschen Markt.

LEAD unterstützt Entscheider aus der Zivilgesellschaft dabei, Führungsverantwortung bei der Lösung der großen gesellschaftlichen Aufgaben des 21. Jahrhunderts erfolgreich zu übernehmen”, so Tobias Leipprand, Executive Director von LEAD. “Dazu bieten wir kostenlose Seminare und Workshops in Führung und politischer Kommunikation. Zudem wollen wir die Forschung in diesen Gebieten vorantreiben und bringen Akteure zusammen.”

LEAD wird sich drei Bereichen widmen: erstens der Befähigung, zweitens der Forschung und drittens dem Diskurs.

1. In der ersten Säule sind die Seminare, Workshops und Masterclasses für Akteure aus der Zivilgesellschaft angesiedelt. Mehr als 20 verschiedene Themen bietet das Curriculum für 2013 an. Von Medientraining über Schreibwerkstätten und Reflexionskompetenz bis hin zur Moderation von Großgruppen und Verhandlungstraining werden die Teilnehmer weitergebildet. Das Angebot ist kostenlos und über die Website von LEAD abrufbar. Interessenten bewerben sich auf freie Plätze und durchlaufen einen Auswahlprozess.

2. In einer zweiten Säule wird LEAD zu Führungs- und Advocacy-Fragen forschen, Studien veröffentlichen und Stellung beziehen. Wie hat sich die Rolle von Führung im 21. Jahrhundert verändert? Brauchen wir andere, neue Konzepte? Welche Art von Kompetenzen ist bei Führung in Non-Profit-Organisationen nötig?

3. In der dritten Säule stehen Diskurs und Vernetzung im Vordergrund. Über Diskussionsveranstaltungen, Konferenzen und Symposien wird LEAD die Debatte zu den Themen Führung und Politische Kommunikation anregen. Eine jährliche Symposienreihe etwa, durchgeführt gemeinsam mit der BMW Stiftung Herbert Quandt und der Firma Giesecke & Devrient, hat ihren Auftakt am 8. Mai 2013 im ProjektZentrum Berlin der Stiftung Mercator.

(21.1.2013 | Quelle: Stiftung Mercator)

Website von LEAD

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