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Stiftung Berliner Mauer: Besucherandrang hält an

Im Jahr 2012 besuchten insgesamt mehr als 700.000 Menschen die beiden Häuser der Stiftung Berliner Mauer, die Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße und die Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde. 2011 wurden 650.000 Besucher gezählt.

Die Gedenkstätte Berliner Mauer zählt damit zu den meistbesuchten Gedenkstätten in Berlin. Seit der Eröffnung des Dokumentationszentrums 1999 kamen bereits mehr als drei Millionen Besucherinnen und Besucher. Zentraler Anziehungspunkt ist die Außenausstellung, die sich auf einer Länge von mehr als einem Kilometer entlang der Bernauer Straße erstreckt. Sie informiert über die Geschichte der Teilung und vermittelt die Dimension der Berliner Mauer.

Besonderes Interesse an der Gedenkstätte zeigten 2012 ausländische Gäste: Mehr als 45% der Besucherinnen und Besucher kamen aus dem Ausland, während rund 37% deutsche Touristen und rund 18% Berliner Besucherinnen und Besucher verzeichnet wurden. Bemerkenswert ist, dass im vergangenen Jahr die Zahl an Führungen für Jugendgruppen gestiegen ist, so dass sie einen Anteil von knapp 72% aller Führungen ausmachen: Insgesamt wurden 2.027 Führungen angeboten, davon 1.449 für Jugendliche.2011 waren es 1.625, davon 1.109 für Jugendliche. Das entspricht einer Steigerung der Führungen für Jungendliche um 30,6%.

„Das große anhaltende Interesse an der Gedenkstätte Berliner Mauer zeigt, dass unser Informations- und Gestaltungskonzept hervorragend angenommen wird und wir mit unserem Angebot ein sehr internationales, breit gefächertes Publikum erreichen. Dazu trägt nicht zuletzt unsere neue mobile Website bei, die eine Führung über das Gelände mit dem Smartphone ermöglicht“, so der Direktor der Stiftung, Prof. Dr. Axel Klausmeier. Er sagte weiter: „Wir freuen uns insbesondere auch über das wachsende Interesse seitens wissenschaftlicher Einrichtungen und Institutionen.“

Zur Gedenkstätte gehören neben dem Außengelände mit dem nationalen Denkmal im Gedenken an die Opfer von Teilung und kommunistischer Gewaltherrschaft, zahlreichen Themenstationen und dem „Fenster des Gedenkens“, das Dokumentationszentrum mit einer Ausstellung zum Mauerbau, das Besucherzentrum mit Film- und Medienangebot und die Ausstellung „Grenz- und Geisterbahnhöfe“ im S-Bahnhof Nordbahnhof. Zudem gibt es in der Gedenkstätte regelmäßig Veranstaltungen und zahlreiche Bildungsangebote.

Mit großem Erfolg wurde im vergangenen Jahr eine neue Sonderführung zum Thema “Mauerspuren” angeboten. Dabei erkunden die Teilnehmer kaum noch erkennbare Spuren von Mauer und Teilung und laufen durch den sonst unzugänglichen legendären Fußgängertunnel am Nordbahnhof. Außerdem wurden die Veranstaltungsreihen “Zeitzeugencafé” und “Schiffstouren” sowie eine Diskussionsreihe zum Thema „Stadtentwicklung im geteilten Berlin“ durchgeführt.

(14.1.2013 | Quelle: Stiftung Berliner Mauer)

Website der Stiftung Berliner Mauer

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