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Stiftung 2 Grad, B.A.U.M. und Germanwatch: Paris-Gipfel ist Wendepunkt für Klimaschutz

Die auf der Weltklimakonferenz definierten Ziele zur Dekarbonisierung der Wirtschaft können, so die drei Organisationen, eine globale Energiewende einläuten.

Die Vorständin der Stiftung 2 Grad, Sabine Nallinger, bezeichnete das Pariser Abkommen als “wegweisend für Wirtschaft und Politik” und als “wichtigen Schritt zur Einhaltung des 2-Grad-Limits”: “Diese Dynamik müssen wir jetzt auch in Deutschland aufnehmen und stärken. Es ist Aufgabe Deutschlands, mit der konsequenten Fortführung der Energiewende den Weg in die Dekarbonisierung aufzuzeigen. Die Wirtschaft wird bei der Umsetzung der Klimaziele eine zentrale Rolle spielen und sollte die ökonomischen Chancen des Klimaschutzes ergreifen.”

“Für effektiven Klimaschutz bei gleichzeitigem wirtschaftlichem Erfolg brauchen Unternehmen klare und ambitionierte Ansagen der Politik”, sagt Prof. Dr. Maximilian Gege, Vorsitzender B.A.U.M. e.V. “Sonst besteht weiterhin Verunsicherung und dringend nötige Investitionen werden nicht getätigt. Zudem gilt es, dringend die politischen Bremsen bei der Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen zu lösen, zum Beispiel im steuerlichen Bereich.”

“Der Pariser Klimagipfel hat gezeigt, dass die deutsche Energiewende zu einem Rollenmodell für die weltweite Transformation wird”, sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. “Deutschland sollte ab jetzt auf ein Wohlstandsmodell zusteuern, das mit dem oberen Rand seines Zielkorridors von 80 bis 95 Prozent Emissionssenkung bis 2050 vereinbar ist und dabei auch die EU mitziehen. Das hätte weltweit Signalwirkung. Wir freuen uns, dass große Teile der deutschen Wirtschaft gemeinsam mit uns auf eine solch ambitionierte Klimapolitik setzen.”

(14.12.2015 | Quelle: Germanwatch e.V.)

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