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Neue Bildungsallianz: Initiative RuhrFutur

Fünf Ruhrgebietskommunen, fünf Hochschulen, das Land NRW und die Stiftung Mercator wollen zur Verbesserung des Bildungssystems in der Metropole Ruhr zusammenarbeiten.

Ziel dieses bislang einzigartigen Zusammenschluss ist es, allen Kindern und Jugendlichen in der Metropole Ruhr Bildungszugang, Bildungsteilhabe und Bildungserfolg zu ermöglichen. Die Stiftung Mercator hat RuhrFutur initiiert und fördert die Initiative in den kommenden fünf Jahren mit insgesamt 15,3 Mio. €.

Unter der Schirmherrschaft von NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft beteiligen sich die Kommunen Dortmund, Essen, Gelsenkirchen, Herten, Mülheim an der Ruhr sowie die Ruhr-Universität Bochum, die Technische Universität Dortmund, die Fachhochschule Dortmund, die Universität Duisburg-Essen und die Westfälische Hochschule an der Initiative. Insbesondere Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund sowie aus sozial benachteiligten Verhältnissen sollen bessere Bildungschancen erhalten.

RuhrFutur führt zum ersten Mal Kommunen, Hochschulen und das Land NRW in einer neuen Verantwortungsgemeinschaft mit gemeinsamen Zielen zusammen und ermöglicht so Synergien, die bisher nicht möglich waren. Es stellt eine Plattform dar, mit der bestehende Initiativen eingebunden und miteinander vernetzt werden können. So sollen vor allem der Wissens- und Erfahrungstransfer zwischen den einzelnen Kommunen verbessert und bereits bestehende Erkenntnisse allgemein zugänglich gemacht werden.

Das Geld soll vor allem in den Aufbau von Netzwerken und die gezielte Ergänzung bestehender Bildungsprojekte im Ruhrgebiet fließen. Dabei sollen Netzwerke entstehen, die die gesamte Bildungskette umfassen – vom Eintritt in die Kindertagesstätte bis zum Abschluss der Hochschule.

“Wir wissen, dass es sehr viele meist lokale Bildungsprojekte gibt, die sehr gut vor Ort wirken”, so Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator. “Allerdings fehlt es an einer Zusammenführung und Koordinierung all dieser verschiedenen Maßnahmen, damit diese nachhaltig in der Breite wirken und auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten. Genau diese Lücke schließt RuhrFutur und bewirkt so eine systemische Änderung der Rahmenbedingungen.”

Nach dem Start soll die Initiative in den kommenden Jahren sukzessive erweitert werden. Ziel ist es, in Kooperation mit dem Regionalverband Ruhr (RVR) möglichst alle Ruhrgebietskommunen und regionale Hochschulen an den Ergebnissen und Erkenntnissen teilhaben zu lassen.

(2.5.2013 | Quelle: Stiftung Mercator)

Website zur Initiative RuhrFutur

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