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Hochschule Kaiserslautern erhält Forschungsgroßgeräte von der Carl-Zeiss-Stiftung

Im Rahmen des Programms "Carl-Zeiss-Stiftung Invest" hat die Hochschule 688.000 € erhalten, um zwei Großgeräte für den Forschungsschwerpunkt "Integrierte Miniaturisierte Systeme" anzuschaffen.

Die beiden Großgeräte werden gleichzeitig von mehreren Arbeitsgruppen am Campus Zweibrücken für ihre Forschungsarbeiten mit zukunftsweisenden Anwendungen in der Biomedizin genutzt und werden es erlauben, in immer kleinere Dimensionen vorzudringen.

Ein Rasterkraftmikroskop, das entsprechend der englischen Bezeichnung Atomic Force Microscope mit AFM abgekürzt wird, ermöglicht die Untersuchung von Nanostrukturen für neuartige Sensoren der Biomedizin. Eine ideale Ergänzung zu der bestehenden Ausstattung im Reinraum bildet auch die nun geförderte Anlage zum reaktiven Ionentiefenätzen (DRIE). Damit können zum einen sehr tiefe, dabei aber sehr schmale Strukturen im Mikrobereich oder auch sehr präzise nano-skalige Gräben oder Löcher hergestellt werden. Anwendung finden diese Strukturen in intelligenten miniaturisierten Systemen. Ein Beispiel ist ein Chip, der komplexe medizinische Analysen übernehmen kann. Diese “Lab-on-a Chip” genannten Systeme erlauben Diagnostik vor Ort beim Patienten, unabhängig von einem Großlabor.

Die Carl-Zeiss-Stiftung hat insgesamt Fördermittel in Höhe von 3 Mio. € im Rahmen der Initiative an Hochschulen Rheinland-Pfalz verteilt. Acht Projekte wurden gefördert, davon zwei an der Hochschule Kaiserslautern.

(15.12.2015 | Quelle: Hochschule Kaiserslautern)

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