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Gerda Henkel Stiftung gibt eine Million für Wiederaufbau in Nepal

Das Auswärtige Amt und die Gerda Henkel Stiftung haben vereinbart, Maßnahmen anzustoßen und zu unterstützen, mit denen die humanitäre Hilfe für die nepalesische Bevölkerung ergänzt und bedeutende Bauwerke wiedererrichtet werden sollen. Das Land in Zentralasien war im Frühjahr 2015 von zwei Erdbeben schwer getroffen worden.

Neben der humanitären Katastrophe hatten die Beben eine vernichtende Wirkung auf ein wichtiges kulturelles Erbe der Menschheit: Zahllose historisch bedeutende Bauwerke in Nepal wurden ganz oder teilweise zerstört, viele Häuser und Tempel sind seitdem einsturzgefährdet. Alle Projekte werden im engen Dialog mit Partnern in Nepal entwickelt und maßgeblich von einheimischen Experten durchgeführt.

Die Zusammenarbeit mit lokalen Handwerkern und die Ausbildung von Wissenschaftlern sind weitere wesentliche Anliegen. Die Gerda Henkel Stiftung stellt im Rahmen der Initiative Fördermittel in Höhe von 1 Mio. € zur Verfügung, das Auswärtige Amt 250.000 €. Die Dr. Martin Herrenknecht Verwaltungs GmbH spendet 25.000 €.

“Nach dem schweren Erdbeben in Nepal beweist die Gerda Henkel Stiftung Weitsicht”, so Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier. “Denn nicht nur die Menschen Nepals sind Leidtragende der Naturkatastrophe, sondern auch das Kulturerbe des Landes hat großen Schaden genommen. Was das für die Menschheit bedeutet, ist uns in der unmittelbaren Zeit der Krise meist noch nicht bewusst. Umso wichtiger ist es, Krisenbewältigung von vorneherein auch mit Blick auf die kulturelle Dimension der Katastrophe zu betreiben. Die neue Nepal-Initiative und die Gelder, die für sie bereitgestellt werden, ermöglichen nun wichtige Notfallmaßnahmen wie beispielsweise die Sicherung und den Wiederaufbau bedeutsamer Tempel unter Beteiligung lokaler Handwerker.”

(2.12.2015 | Quelle: Gerda Henkel Stiftung)

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