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Akteure & Konzepte

Projekte & Programme

Baden-Württemberg Stiftung pumpt 32,45 Millionen in neue Programme

Die Mittel kommen gemeinnützigen Projekten in Baden-Württemberg zu Gute. Das Projektvolumen beträgt somit seit Gründung der Stiftung im Jahr 2000 insgesamt rund 680 Mio. €.

Die Stiftung wird 2013 ihr Engagement in den Bereichen Forschung, Bildung sowie Gesellschaft und Kultur fortführen. Edith Sitzmann MdL, die stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende sagte: “Die Baden-Württemberg Stiftung setzt vor allem auf Ressourceneffizienz, kulturelle Bildung, Suchtprävention sowie Inklusion und damit die richtigen Schwerpunkte, um die Innovationskraft unseres Landes weiter zu stärken.”

Die drei Schwerpunktfelder der Stiftungstätigkeit:

Forschung
Innerhalb des operativen Schwerpunkts „Klimawandel und Energie“ wird die Baden-Württemberg Stiftung 2013 ein neues Forschungsprogramm zum Thema „Nachhaltiges Bauen“ auflegen. Zur Realisierung der Energiewende sind die Bereiche Bauen und Stadtentwicklung von großer Bedeutung, da in Deutschland ca. 40% des Primärenergieverbrauchs auf den Betrieb von Gebäuden entfällt. Es sollen u.a. innovative Materialentwicklungen wie auch Technologien zur Steigerung der Energieeffizienz bei Gebäuden erforscht werden. Durch die Zusammenarbeit verschiedener Wissenschaften handelt es sich um einen hoch interdisziplinären Ansatz. Für das Programm bewilligte der Aufsichtsrat 4,5 Mio. €.

Die begrenzte Verfügbarkeit von Rohstoffen macht ein effizienteres Wirtschaften und den Ersatz traditioneller Rohstoffe unumgänglich. Das neue Forschungsprogramm „Ressourcenschonung in der Produktion“ umfasst die Bereiche „Steigerung der Rohstoff- und Materialeffizienz“, die Rückgewinnung von Rohstoffen sowie die Substitution traditioneller Rohstoffe v.a. durch nachwachsende Rohstoffe. Das Programm soll dazu beitragen, einen wichtigen Vorsprung für das exportorientierte Hochtechnologieland Baden-Württemberg zu schaffen. Dafür hat der Aufsichtsrat Mittel in Höhe von 4,5 Mio. Euro beschlossen.

Bildung
Das Baden-Württemberg-Stipendium gehört zu den größten Austauschprogrammen in Deutschland. Es dient der Stärkung des internationalen Austausches von Studierenden, Berufstätigen und Schülern. Für Baden-Württemberg ist dieses weltweite Netzwerk junger Menschen mit positivem Bezug zum Land von vitaler Bedeutung. Mehr als 14.000 junge Menschen konnten in den letzten zwölf Jahren mit dem Stipendium internationale Erfahrungen sammeln – im Ausland oder als Gast in Baden-Württemberg. Um das Programm in seinen verschiedenen Linien zu festigen und die internationalen Beziehungen zu stärken, hat der Aufsichtsrat 5,5 Mio. € beschlossen.

Die “Expedition N – Nachhaltigkeit für Baden-Württemberg” ist Europas größte mobile Bildungsinitiative zum Thema „Nachhaltigkeit“. Seit dem Jahr 2010 besucht das Expeditionsmobil rund 100 Veranstaltungen pro Jahr und erreicht damit rund 100.000 Bürgerinnen und Bürger. Der Dialog mit den Besuchern soll in Zukunft noch stärker im Fokus stehen, indem praktische Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden, sodass jeder seinen persönlichen Beitrag und Nutzen erkennen kann. Für die Fortführung und Weiterentwicklung der „Expedition N“ wurden 1,5 Mio. € beschlossen.

Gesellschaftlicher Wandel & Kultur, Soziale Verantwortung
Mit dem neuen „Aktionsprogramm Inklusion“ möchte die Baden-Württemberg Stiftung der UN-Behindertenrechtskonvention Rechnung tragen. Menschen mit Behinderung sollen unterstützt werden, an gesellschaftlichen Aktivitäten auf allen Ebenen teilnehmen zu können. Dafür sollen zum einen Inklusionsbegleiter qualifiziert werden, die den Betroffenen und Angehörigen Möglichkeiten zur selbstbestimmten Gestaltung des Lebens aufzeigen. Zum anderen soll ein Qualifizierungsprogramm zur Schulbegleitung aufgebaut werden, um Kindern mit Behinderung eine gleichberechtigte schulische Teilhabe zu ermöglichen. Der Aufsichtsrat bewilligte für das Programm 2,5 Mio. €.

Das Suchtpräventions-Programm greift zwei wichtige Aspekte auf: Sucht im Alter und Mediensucht bei Kindern und Jugendlichen. Vier Prozent der 14- bis 16-Jährigen sind laut einem Bericht des Bundesministeriums für Gesundheit internetabhängig. Der Verlust des Vermögens, zwischen virtueller Scheinwelt und realer Welt unterscheiden zu können, ist ein Symptom von Mediensucht. Das Programm, das mit 2,25 Mio. € ausgestattet ist, hat eine gezielte Informations- und Aufklärungsarbeit von jungen Menschen im Alter von 12 bis 20 Jahren und die Miteinbeziehung der Eltern zum Ziel. Daneben sollen die bestehenden Modellprojekte zum Thema “Sucht im Alter” weitergeführt und ausgebaut werden.

(14.1.2013 | Quelle: Baden-Württemberg Stiftung)

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