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Wechsel im Vorstandsvorsitz des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen

Prof. Dr. Michael Göring übernimmt den Vorsitz des Vorstands im Bundesverband Deutscher Stiftungen. Die Mitglieder des Verbandes wählten den Stiftungsmanager und Autor zum Vorsitzenden ihres Vorstands. Zu seinem Stellvertreter wurde der Stiftungsgeschäftsführer Prof. Dr. Joachim Rogall gewählt.

Göring, Vorstandsvorsitzender der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius in Hamburg, und Rogall, Geschäftsführer der Robert Bosch Stiftung, sind für vier Jahre in das Ehrenamt gewählt. Göring, bislang stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Verbandes, folgt auf Prof. Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär der VolkswagenStiftung, der seit 2008 an der Spitze der Gremien des Verbandes stand. Der Bundesverband Deutscher Stiftungen zählt aktuell rund 3.900 Mitglieder und ist damit der mit Abstand größte Stiftungsverband Europas.


Michael Göring und Joachim Rogall
Foto: Marc Darchinger/Bundesverbandes Deutscher Stiftungen

“Ich sehe es als wesentliche Aufgabe des Bundesverbandes, die Anerkennung für Stiftende und Stiftungen weiter zu befördern und noch mehr Menschen zum Stiften anzustiften”, erklärte Michael Göring. “Zugleich gilt es, darauf hinzuwirken, dass die rechtlichen Rahmenbedingungen für Stiftungen weiter modernisiert werden.” Vor seiner Tätigkeit bei der Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius als geschäftsführendes Vorstandsmitglied (seit 1997) und als Vorstandsvorsitzender (seit 2005) war Göring Leiter der Förderabteilung der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung und bei der Studienstiftung des deutschen Volkes. Die Arbeit des Verbandes begleitet er als Gremienmitglied seit 1998.

Joachim Rogall, der als Führungskraft insbesondere die internationale Kooperation von Stiftungen erheblich vorangebracht hat, ist seit 2013 Geschäftsführer der Robert Bosch Stiftung; im selben Jahr wurde er erstmals in den Beirat des Bundesverbandes kooptiert. Der habilitierte Historiker Rogall arbeitet seit 1996 in der Robert Bosch Stiftung, zuletzt als Bereichsdirektor Völkerverständigung Mitteleuropa, Südosteuropa, GUS und China. Er ist zudem außerplanmäßiger Professor am Seminar für Osteuropäische Geschichte der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. “Zu den wichtigen Herausforderungen für den Stiftungssektor in den nächsten Jahren gehört, noch unzureichend genutzte Chancen für Effektivität der Stiftungen besser auszuschöpfen. Zum Beispiel durch vermehrte Kooperationen untereinander und mit anderen Akteuren. Der Bundesverband kann und sollte dabei eine wachsende Rolle spielen”, so Rogall.

Neben Prof. Dr. Wilhelm Krull wird auch Dr. Roland Kaehlbrandt, Vorsitzender des Vorstandes der Stiftung Polytechnische Gesellschaft und seit mehr als zehn Jahren in den Gremien des Bundesverbandes engagiert, aus dem achtköpfigen Vorstand ausscheiden. Erstmals in den Vorstand gewählt wurde – neben Prof. Dr. Joachim Rogall – Dr. Thomas Kempf, Vorstandsmitglied der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung. Wiedergewählt für den Vorstand des Bundesverbandes wurden Dr. Michael Hanssler, Vorsitzender des Vorstands der Gerda Henkel Stiftung, Katharina Knäusl, Stiftungsdirektorin und Leiterin des Sozialreferats der Landeshauptstadt München, Dr. Stephan Schauhoff, Fachanwalt für Steuerrecht in der Partnerschaft Flick Gocke Schaumburg, sowie Dr. Gesa Schönberger, Geschäftsführerin der Dr. Rainer Wild-Stiftung, Stiftung für gesunde Ernährung.

(23.5.2014 | Quelle: Bundesverbandes Deutscher Stiftungen)

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