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Wechsel an der Spitze der Sparkassenstiftung für internationale Kooperation

Nach 13 Jahren hat sich Holger Berndt vom Vorsitz der Stiftung verabschiedet. Sein Nachfolger ist Heinrich Haasis.

Den Vorstandsvorsitz der Sparkassenstiftung für internationale Kooperation mit Sitz in Bonn übernahm Berndt 1999 noch in seiner Zeit als Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), eine Position, die er von 1993 bis 2004 ausfüllte.

Die Sparkassenstiftung für internationale Kooperation wurde 1992 gegründet. Ihre Tätigkeitsschwerpunkte lagen zunächst im Bereich der Aus- und Weiterbildung sowie bei der Restrukturierung einzelner ausländischer Institute. Hintergrund war dabei der Zusammenbruch des ehemaligen Ostblocks mit dem Erfordernis einer stärkeren Marktorientierung der Kreditinstitute. Später rückte das große Feld der Mikrofinanzierung immer mehr in den Vordergrund – aber auch die Regierungsberatung im Bereich Finanzsystementwicklung in Entwicklungs- und Schwellenländern.

Die Mitarbeiterzahl der Sparkassenstiftung in Bonn hat sich seit ihrer Gründung verdoppelt; im Ausland sind über 130 Personen im Einsatz. Das jährliche Projektvolumen hat sich auf mehr als 10 Mio. € nahezu verfünffacht. Mittlerweile blickt die Stiftung auf über 150 langfristige Projekte in mehr als 60 Ländern zurück.

Holger Berndt feiert am 11. Juli 2012 seinen 70. Geburtstag und hat zum 30. Juni den Vorstandsvorsitz der Sparkassenstiftung für internationale Kooperation an Heinrich Haasis, Präsident des Weltinstituts der Sparkassen und bis vor kurzem DSGV-Präsident, abgegeben.

Berndt wird weiterhin ehrenamtlich tätig sein und behält die Aufgabe als Vorstandsvorsitzender der Eva Luise und Horst Köhler Stiftung für Menschen mit Seltenen Erkrankungen, die er seit 2006 innehat.

(11.7.2012 | Quelle: Sparkassenstiftung für internationale Kooperation)

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