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Neue Mitglieder im Einstein-Stiftungsrat

Winfried Schulze, Christine Hohmann-Dennhardt und Peter-André Alt sind neu im obersten Organ der Einstein Stiftung Berlin. Die Stiftungsratsvorsitzende, Amélie Mummendey, wurde für weitere vier Jahre wiedergewählt.

Dr. Christine Hohmann-Dennhardt hat den Platz im Stiftungsrat von Prof. Dr. Stefanie Dimmeler übernommen. Die promovierte Juristin arbeitete zunächst an Sozialgerichten, als Direktorin des Sozialgerichts Wiesbaden und im hessischen Landesverfassungsgericht. Ab 1991 leitete sie das hessische Justizministerium. Später wurde sie Ministerin für Wissenschaft und Kunst. Bis 2011 war Hohmann-Dennhardt Richterin am Bundesverfassungsgericht und wurde im Anschluss als erste Frau in den Vorstand des Automobilkonzerns Daimler berufen.

Darüber hinaus begrüßt die Stiftung Prof. Dr. Winfried Schulze. Der Historiker arbeitete als Hochschulprofessor in Kassel, Berlin, Bochum und München. 1996 wurde er mit dem Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgezeichnet. Von 1998 bis 2001 war Schulze Vorsitzender des Wissenschaftsrates. Seit 2009 ist er Direktor des Mercator Research Center Ruhr. Er ist zudem Mitglied in zahlreichen renommierten wissenschaftlichen Institutionen. Schulze übernimmt einen der seit Anfang des Jahres durch das Ausscheiden von Prof. Helmut Schwarz und Prof. Gerhard Caspar frei gewordenen Plätze im Stiftungsrat.

Dr. Christine Hohmann-Dennhardt und Prof. Dr. Schulze wurden vom Regierenden Bürgermeister von Berlin auf der Grundlage eines gemeinsamen Vorschlags der für die Wissenschaft zuständigen Senatorin und des Vorstands der Einstein Stiftung Berlin für die Dauer von vier Jahren berufen. Als drittes neues Mitglied bereichert Prof. Dr. Peter-André Alt den Stiftungsrat der Einstein Stiftung. Der FU-Präsident folgt auf Prof. Dr. Jörg Steinbach, den bisherigen Präsidenten der TU Berlin. Prof. Alt wurde aus den Reihen der bei der Einstein Stiftung antragsberechtigten Institutionen und Kooperationspartner nominiert und vertritt deren Interessen im Einstein-Stiftungsrat.

Für weitere vier Jahre wird zudem der Präsident der Hebrew University in Jerusalem, Prof. Menahem Ben-Sasson, dem Stiftungsrat angehören. Er wurde von der Senatorin aufgrund des Ehrenvorschlagsrechts der Hebrew University nominiert.

(20.5.2014 | Quelle: Einstein Stiftung Berlin)

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