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Leopold Museum-Privatstiftung schreibt beide Direktoren-Positionen aus

Der Kaufmännische Direktor Peter Weinhäupl hat bekannt gegeben, dass er keine Verlängerung seines Anfang 2016 auslaufenden Vertrages anstrebe. Das Leopold Museum ist heute mit 350.000 Besuchern das mit Abstand besucherstärkste Haus im Wiener MuseumsQuartier.

Weinhäupl war als Kaufmännischer Direktor auch für Personalmanagement, Marketing, Controlling, Facility Management, Shop und Ausstellungsbau zuständig. Er gilt als Initiator der “MQ-Libelle”, des Egon Schiele-Dokumentationszentrums sowie des Klimt-Zentrums am Attersee. Zusätzliches Know-how im Bereich der Kunstgeschichte ermöglichte dem Betriebswirt auch die Tätigkeit als Co-Kurator zahlreicher Sonderausstellungen wie etwa “Wien 1900” und “Klimt persönlich”. Weinhäupl hat sich mit der Sammlung und dem Leopold Museum identifiziert und war seinem Gründer auch in persönlicher Freundschaft verbunden.

Er wird der Stiftung noch bis zur Genehmigung der Bilanz des Geschäftsjahres 2014/15 und der Neubesetzung der vakanten Stellen zur Verfügung stehen. Der Vorstand hat unterdessen beschlossen, dass die Positionen des Kaufmännischen und des Museologischen Direktors so bald wie möglich und zeitgleich neu ausgeschrieben werden.

Seine ehrenamtliche Tätigkeit als Vorstandsvorsitzender der Klimt-Foundation habe mit seiner Entscheidung nichts zu tun, so Weinhäupl´. Diese gemeinnützige Stiftung stehe heute auf einer guten Basis und sei sowohl in der Öffentlichkeit als auch in der Wissenschaft anerkannt.

(10.2.2015 | Quelle: Leopold Museum-Privatstiftung)

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