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Führungswechsel bei der Fondation Franz Weber

Über mehr als 50 Jahre hinweg hat Franz Weber für den Schutz der Tiere, der Natur und Landschaft gekämpft. Nun wird er Ehrenpräsident der von ihm gegründeten Stiftung. Seine Tochter Vera Weber übernimmt offiziell die Präsidentschaft.

Webers Aktionen haben Geschichte geschrieben: der Schutz der Oberengadiner Seenlandschaft, die Bewahrung des legendären Weinbaugebietes von Lavaux und der Gärten von Lausanne Ouchy, die Rettung des Simmentals, des Grandhotels Giessbach, seine Kampagne für die Robbenbabys in Kanada mit Brigitte Bardot, sein Engagement für die Elefanten und die Wildpferde in Australien, die Rettung des griechischen
Delphi, der Baux de Provence, der Auenwälder von Hainburg bei Wien, um nur einige seiner zahllosen Aktivitäten zu nennen. Den Begriff Ökologie machte der heute 87-Jährige zu einem Trend in einer Zeit, als eine solche Anschauungsweise noch als weltfremd galt.

Vera Weber (39), die bereits seit mehreren Jahren die Aktivitäten der Fondation Franz Weber faktisch leitet, wird nun offiziell Präsidentin. Unter ihrer Führung wurde die Zweitwohnungsinitiative gewonnen. Und der Kampf zur Abschaffung der Stierkämpfe hat eine neue Dimension erhalten: Ein Report, verfasst von der FFW über Portugal, hat das UNO-Kinderrechtskomitee zur Empfehlung veranlasst, Kinder von Stierkampf-
Anlässen fernzuhalten. Mit ihrem Team arbeitet Vera für die Rettung der geschundenen Müllpferde in
Lateinamerika und gegen die Elefantenwilderei in Afrika. Die Fondation Franz Weber kämpft weiter gegen die grausame Robbenjagd, engagiert sich gegen den Bau neuer Großaquarien.

(23.9.2014 | Quelle: Fondation Franz Weber)

Website der Fondation Franz Weber

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