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Friede Springer erhält Leibniz-Medaille

Mit der Verleihung der Leibniz-Medaille würdigt die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Friede Springers Verdienste um die Förderung der Wissenschaften. Die Witwe Axel Springers ist eine große Mäzenin und Fördererin.

Im Jahr 2004 gründete sie die Friede Springer Herz Stiftung, die die Forschung auf diesem medizinischen Spezialgebiet fördert. 2010 rief sie mit einem Startkapital von 80 Millionen Euro aus privaten Mitteln die Friede Springer Stiftung ins Leben, die insbesondere Wissenschaft, Forschung und Bildung, aber auch junge Talente fördert. Darüber hinaus ergreift Friede Springer auch immer wieder die Initiative, um wichtige Vorhaben privat zu fördern. Jüngstes Beispiel ist eine Stiftungsprofessur zum Gedenken an Axel Springer an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder.

Friede Springers Förder- und Stiftungstätigkeit konzentriert sich auf drei Schwerpunkte: Da ist zum ersten das Engagement für Israel und die deutsch-jüdische Aussöhnung. Zum zweiten engagiert sie sich für die Behandlung von Herzerkrankungen. So stiftete sie 1985 gemeinsam mit ihrem Ehemann dem Deutschen Herzzentrum Berlin ein Haus, in dem Eltern während der Operation ihrer Kinder wohnen können. Hinzu kommt ihr Einsatz für die Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin der Technischen Universität Dresden (Universitätsklinikum Carl Gustav Carus). An der Schnittstelle ihrer Aktivitäten im Bereich der Kardiologie und ihres Engagements für Israel liegt ihre Arbeit im Vorstand des Vereins Deutsch-Israelische Hilfe für krebskranke Kinder e.V.

Ein dritter Schwerpunkt ihrer fördernden Aktivitäten ist die auf Berlin und das einstige Preußen konzentrierte Tätigkeit für die Freunde und Förderer der Deutschen Staatsoper Unter den Linden (Vorstandsmitglied), die Freunde der Preußischen Schlösser und Gärten e.V. (Kuratoriumsmitglied), die Max-Liebermann-Gesellschaft Berlin und die Julius-Lessing-Gesellschaft – Verein der Freunde des Kunstgewerbemuseums e.V. Hier hinein gehört auch das Engagement für das Collegium pro Academia e.V., dem Freundeskreis der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, dem sie seit 2004 als Vorsitzende des Vorstandes mit beispielgebendem Engagement und großem Erfolg vorsteht.

(3.5.2012)

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