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Detlev Drenckhahn neuer Stiftungsratschef beim WWF Deutschland

Der Mediziner löst den Unternehmer Dr. Michael Otto ab, der für das Amt satzungsgemäß nicht mehr zur Verfügung steht.

Der 1944 geborene Detlev Drenckhahn stammt aus Rügen, wuchs in St. Peter Ording auf und liebt das Wattenmeer. Bereits zu Schul- und Studiumszeiten interessierte er sich sehr für die dortige Vogelwelt, und er half mit, die Bestände zu zählen und zu katalogisieren. Er erkannte, dass die damaligen Eindeichungsprojekte die Vogelvielfalt stark reduzierten, und setzte sich an die Spitze derer, die sich für die Schaffung des Nationalparks Wattenmeer einsetzten. Zahlreiche Veröffentlichungen in ornithologischen Fachzeitschriften künden von seiner Leidenschaft.

Heute – inzwischen in Würzburg beheimatet – hat er auch viele weitere Natur- und Umweltschutzthemen für sich entdeckt. “Als WWF Aktivist fühle ich mich als Vertreter der Natur und möchte meine Stimme für die Bewahrung der biologischen Vielfalt erheben. Wir brauchen einen lebendigen Planeten – für uns und unsere Kinder”, sagt Detlev Drenckhahn, der selbst drei Kinder und fünf Enkel hat.

Ein starkes Instrument zur Bewahrung einer intakten Natur ist für Drenckhahn die Schaffung von Nationalparks. Um mehr für die Erhaltung von Umwelt und Natur zu bewegen, unterstützt Drenckhahn die Linie des WWF, mit der Wirtschaft zusammen zu arbeiten. “Nur kritisieren und Forderungen stellen führt häufig nicht zum Erfolg. Man muss sich mit den Verursachern von Natur und Umweltschäden an einen Tisch setzen und nach gemeinsamen Lösungen suchen. Nur so kann man dauerhaft etwas für den Erhalt der Natur und die natürlichen Lebensgrundlagen der Menschen vor Ort erreichen“, sagte Drenckhahn zur Positionierung des WWF.

(12.6.2012 | Quelle: WWF Deutschland)

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