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Bundesverdienstkreuz für Rudolf Schmidt

Für die Selbstbestimmung und Lebensqualität älterer Menschen engagiert sich Schmidt seit mehr als drei Jahrzehnten. Nun hat Bundespräsident Joachim Gauck den Vorstandsvorsitzenden der Stiftung ProAlter dafür mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

“Das Engagement von Rudolf Schmidt ist außergewöhnlich. Er setzt sich seit vielen Jahren und auf vielfältige Weise für ältere Menschen ein. Mit der Stiftung ProAlter treibt er nun das Engagement von Älteren für Ältere voran. Damit ist er ein überzeugendes Beispiel dafür, wie dieses Engagement gelebt werden kann und wie hervorragend es wirkt”, sagte Dr. h. c Jürgen Gohde, Vorsitzender des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA).

Rudolf Schmidt (geb.1938) arbeitet seit 1978 ehrenamtlich in vielen Funktionen für bessere Lebensbedingungen für ältere Menschen. Seit fast zwei Jahrzehnten engagiert er sich für Selbstbestimmung im Alter und mehr Lebensqualität im KDA – von 2005 bis 2013 als stellvertretender Vorstandsvorsitzender, jetzt als Aufsichtsrat – sowie als Vorstandsvorsitzender der KDA-Stiftung ProAlter. Er war unter anderem mehrere Jahre lang Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie e.V, deren Ehrenmitglied er ist. Zudem wirkt er in der Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel. Von 1998 bis 2010 war er Vorstandsvorsitzender dieser Stiftung und Vorsitzender des Kuratoriums. Seitdem ist er ihr Aufsichtsratsvorsitzender.

Das KDA entwickelt seit mehr als 50 Jahren im Dialog mit seinen Partnern Lösungskonzepte und Modelle für die Arbeit mit älteren Menschen und hilft, diese in der Praxis umzusetzen. Es trägt durch seine Arbeit wesentlich dazu bei, die Lebensqualität älterer Menschen zu verbessern.

Die Stiftung ProAlter wurde vom KDA im Oktober 2007 gegründet. Sie verfolgt den Zweck, das Engagement älterer Menschen für Ältere zu fördern, sichtbar zu machen und Aktivitäten für freiwilliges soziales Engagement durch Förderung sozialer Netzwerke zu wecken. 2008 hat die Stiftung ihre operative Arbeit mit dem bundesweiten Wettbewerb “Das hilfreiche Alter hilfreicher machen” begonnen. Aus dessen Erfahrungen wurde das Entwicklungsprogramm “Neue Nachbarschaftshilfen” konzipiert, welches in drei Landkreisen (Kassel, Stendal, Birkenfeld) durchgeführt wurde und wird.

(3.12.2013 | Quelle: Kuratorium Deutsche Altershilfe – Wilhelmine Lübke Stiftung e.V.)

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