Akteure & Konzepte

Gespräche

RÜDIGER GRUBE

Rüdiger Grube sieht die Deutsche Bahn Stiftung in der Tradition der Eisenbahn in Deutschland, wo Solidarität und soziale Verantwortung schon immer hohe Werte waren. Das Stiftungsmotto "Jeder Mensch zählt" stehe für deren Kernanliegen: Menschen am Rande der Gesellschaft zu helfen, Grenzen zwischen Menschen zu überwinden und Menschen bei der Wahrnehmung ihrer Chancen zu fördern, u.a. durch Bildungsprogramme. Als Stiftungs-GmbH soll sie direkt und flexibel agieren.

Rüdiger Grube im Interview mit Stiftung&Sponsoring (Foto: Andrea Katheder)

S&S: Herr Grube, viele deutsche Großunternehmen haben in den letzten Jahren eine Stiftung gegründet und so eine Plattform für ihr Engagement in gesellschaftlich relevanten Themen geschaffen. Seit 2013 gibt es die Deutsche Bahn Stiftung. Wie ist es zu ihrer Gründung gekommen?

Grube: Als ich 2009 zur Bahn kam, war ich total überrascht, wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich ehrenamtlich engagieren – Menschen, die ihr eigenes Leben und ihre Freizeit für andere investieren. Das hat mich einfach begeistert und ich fand, dass wir dieses Engagement wieder mehr betonen müssen. Mit Gründung der Deutsche Bahn Stiftung ist uns das gelungen.

S&S: In der Tat steht die Deutsche Bahn wie kaum ein Unternehmen in der Mitte der Gesellschaft; fast jeder hat in irgendeiner Weise mit ihr zu tun. Ihre PR stellt heraus, dass sie weltweit tätig und einer der größten Arbeitgeber Europas ist. Allein in Deutschland beschäftigt die Deutsche Bahn rund 200.000 Menschen aus 121 Nationen und befördert täglich unzählige Waren und mehr als 12 Mio. Reisende. Insofern war dieser Schritt vielleicht überfällig. Warum hat die Stiftung denn so lange auf sich warten lassen?

Grube: Das Engagement ist ja nicht neu! Die Deutsche Bahn AG engagiert sich schon seit ihrer Gründung für gesamtgesellschaftliche Belange, und das auf vielfältige Art und Weise. Sie stellt sich damit in die Tradition der Eisenbahn in Deutschland, wo Solidarität und soziale Verantwortung schon immer hohe Werte waren. Mit Gründung der Stiftung haben wir das vielfältige gemeinnützige Engagement, das im Konzern bereits vorhanden war, gebündelt. Dadurch konnten und können wir es professionalisieren, noch wirksamer gestalten und langfristig weiterentwickeln.

S&S: Die Stiftung wurde im Kleid einer gemeinnützigen GmbH errichtet. Wieso wurde diese körperschaftliche Form gewählt und nicht die klassische rechtsfähige Stiftung des privaten Rechts?

Grube: Zwei Gedanken sind bei der Entscheidung für die Rechtsform einer gemeinnützigen GmbH eingeflossen: Erstens: Wir wollen, dass das Geld sofort wirksam wird und in die Projekte fließen kann. Nicht zeitverzögert und abhängig von Zinsniveau über Vermögenserträge, sondern unmittelbar. Zweitens: Wir wollen Flexibilität, um auf Veränderungen reagieren und die Ausrichtung der Stiftung dementsprechend nachjustieren zu können. Dies ist bei einer GmbH per Gesellschaftsvertrag möglich, im Unterschied zu einer rechtsfähigen Stiftung, bei der der Satzungszweck unveränderbar ist.


Foto: Andrea Katheder

S&S: Sie persönlich haben sich für die Stiftung stark gemacht. Warum?

Grube: Ich habe im Leben viel Glück gehabt, obwohl die Startbedingungen nicht einfach waren: Meine Eltern trennten sich, als ich fünf Jahre alt war, meine Mutter und meine Großmutter zogen meinen Bruder und mich allein auf einem Bauernhof groß, das Geld war oft knapp. Ich erinnere mich an Zeiten, da war das schiere Überleben für uns nicht selbstverständlich. Trotz allem waren meine Mutter und meine Großmutter immer für uns da, sie haben uns wichtige Werte vermittelt. Und ich hatte einen Förderer: Werner Blohm. In seiner Firma Messerschmidt-Bölkow-Blohm habe ich eine Ausbildung im Metallflugzeugbau gemacht. Er hat mein anschließendes Studium unterstützt. Als Gegenleistung musste ich gute Noten bringen und in den Ferien bei ihm jobben. Dieser Weg hat mich geprägt. Mit ist viel Gutes widerfahren, davon will ich gern etwas zurückgeben.
S&S: Wie wirken Sie in der Stiftung mit?

Grube: Ich bin Vorsitzender des Stiftungsbeirats. Außerdem ist mein Büroleiter, Tobias Geiger, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutsche Bahn Stiftung. Durch den engen Kontakt zu ihm bekomme ich immer mit, was in der Stiftung gerade los ist und kann die Arbeit gut unterstützen.

S&S: Welche Aufgaben hat der Beirat, welche Gremien sind noch vorhanden und wie erfolgt ihr Zusammenspiel?

Grube: Der Beirat legt die Strategie und das Programm der Stiftung fest. Als Schirmherrin konnten wir die Frau des früheren Bundespräsidenten Johannes Rau, Christina Rau, gewinnen. Sie ist zugleich Beiratsmitglied. Unterstützt wird der Beirat von Fachkuratorien, die mit DB-Führungskräften und unabhängigen Experten besetzt sind und die über die Schwerpunkte und Auswahl der Projekte mitentscheiden. Die Geschäftsführung besteht ebenfalls aus DB-Kollegen, die diese Rolle ehrenamtlich ausführen.

S&S: Über Ihr Engagement in der Deutsche Bahn Stiftung hinaus bekleiden Sie Ämter in anderen gemeinnützigen Organisationen; etwa in der Stiftung Off Road Kids, die auch ein Projektpartner der Deutsche Bahn Stiftung ist. Was reizt Sie an diesen Aktivitäten?

Grube: Ich habe persönlich großen Respekt vor den Menschen, die sich Tag für Tag für andere einsetzen. Es ist mir daher ein großes Bedürfnis, deren Arbeit zu unterstützen. Die Stiftung Off Road Kids, bei der ich Vorsitzender des Beirats bin, kümmert sich um obdachlose Jugendliche. Im letzten Jahr haben die Mitarbeiter mit unserer Unterstützung und mit ihrem Prinzip “strenge Herzlichkeit” rund 400 Jugendliche von der Straße geholt und ihnen dauerhafte neue Perspektiven aufgezeigt. So etwas imponiert mir. Das unterstütze ich gern auch persönlich.

S&S: Drei Metaphern aus der Bahn-Welt ergeben das Leitbild der Deutsche Bahn Stiftung: Anschluss sichern – Verbindungen schaffen – Weichen stellen. Was verstehen Sie darunter und welche Projekte verbergen sich dahinter?

Grube: Das Leitbild gibt unsere Ziele wieder. Anschluss sichern meint: Wir helfen Menschen am Rande der Gesellschaft. Darunter fallen beispielsweise die Partnerschaft mit Bahnhofsmissionen oder unsere weltweiten Hilfsleistungen bei humanitären Katastrophen gemeinsam mit DB Schenker. Verbindungen schaffen heißt: Wir helfen, Grenzen zwischen Menschen zu überwinden. Hier engagieren wir uns zum Beispiel für das Anti-Mobbing-Projekt Fairplayer, das darauf abzielt, Zivilcourage und soziale Kompetenz bei Schülern zu fördern, so dass Gewalt und Mobbing gar nicht erst entstehen. Ein weiterer Förderschwerpunkt in diesem Bereich ist die Unterstützung der Stiftung Deutsche Depressionshilfe. Die Krankheit Depression wird unterschätzt! Dabei ist jeder Zweite in Deutschland betroffen, ob nun unmittelbar oder mittelbar. Mit Hilfe unserer Stiftung konnte am 1. Oktober des vergangenen Jahres das Forschungszentrum Depression eröffnet werden. Dort erforschen mehrere Wissenschaftler die Krankheit, damit die Betroffenen künftig besser versorgt werden. Weichen stellen bedeutet konkret: Wir helfen Menschen, Chancen wahrzunehmen und sich persönlich zu entwickeln. Darunter fallen u.a. die Projekte, die wir gemeinsam mit der Stiftung Lesen durchführen, wie den bundesweiten Vorlesetag, unsere Zusammenarbeit mit den Off Road Kids sowie unser DB Museum in Nürnberg, in dem wir Eisenbahngeschichte und Eisenbahnkultur bewahren und vermitteln.

S&S: Auf der Startseite von www.deutschebahnstiftung.de fällt gleich der Hinweis ins Auge: “Jeder Mensch zählt!”. Versteckt sich dahinter das Kernanliegen der Stiftung?

Grube: Ja, auf jeden Fall. Wo fängt man an zu helfen, wenn nicht beim einzelnen Menschen?! Nehmen Sie zum Beispiel die “Mobilen Einzelfallhelfer”, die mit unserer Unterstützung in der Bahnhofsmission am Bahnhof Zoo in Berlin arbeiten. Sie kümmern sich gezielt um besonders hilfsbedürftige Obdachlose. Menschen, die sich selbst aufgegeben haben, die krank sind und es von selbst nicht mehr schaffen, Hilfsangebote aufzusuchen. Ohne die Hilfe der Mobilen Einzelfallhelfer würden diese Obdachlosen auf der Straße sterben, mitten unter uns. Die Einzelfallhelfer hören zu, organisieren medizinische Versorgung, kümmern sich um Formalitäten, begleiten ins Krankenhaus oder in andere Hilfseinrichtungen – bis zu 300 Stunden pro Person. Und vermitteln den Menschen auf der Straße, dass auch sie es wert sind, dass man ihnen Zeit, Aufmerksamkeit und Respekt schenkt.

S&S: Was bleibt da noch für das Corporate Giving der Deutsche Bahn AG?

Grube: Eine Menge! Auch jenseits der Stiftung ist die Deutsche Bahn gesellschaftlich aktiv. Nehmen Sie beispielsweise das Projekt “Bahn-Azubis gegen Hass und Gewalt”, mit dem sich unsere Auszubildenden eindeutig gegen Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus und Rassismus positionieren. Nicht zu vergessen unser Engagement für die bundesweit über 100 Bahnhofsmissionen! Die Bahnhofsmissionen bekommen die Räumlichkeiten in den Bahnhöfen von uns mietfrei zur Verfügung gestellt, die Mitarbeiter erhalten Freifahrten. Wussten Sie, dass jährlich rund 2 Mio. Menschen die Hilfe der Bahnhofsmissionen in Anspruch nehmen? Nicht nur beim Ein-, Aus- oder Umsteigen, sondern auch für seelsorgerische Betreuung oder für die Begleitung von allein reisenden Kindern im Rahmen des Programmes “Kids on Tour” – das nehmen vor allem Patchwork-Familien in Anspruch. In Großbritannien sind wir unter anderem gemeinsam mit dem Youth Offending Service aktiv, einer Partnerschaft verschiedener Einrichtungen, die Jugendkriminalität bekämpft. DB Arriva setzt sich im Rahmen von Wiedereingliederungsprojekten für jugendliche Straftäter in den Bahnhöfen von DB Arriva Trains Wales ein.

S&S: Wie finanziert die Stiftung ihre umfangreiche Arbeit?

Grube: Bis zu 0,5 Prozent des operativen Gewinns vor Steuern und Zinsen, den die Deutsche Bahn im Geschäftsjahr erzielt, fließen jährlich in die Stiftung

S&S: Welchen Einfluss hat die Deutsche Bahn AG als Stifterin und Hauptfinanzier auf die Stiftung?

Grube: Die Deutsche Bahn Stiftung gGmbH ist eine eigenständige Gesellschaft. Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke und ist vom Konzern unabhängig. Dabei kann sie sich als Unternehmensstiftung natürlich nur über ihren Bezug zur Deutschen Bahn glaubwürdig positionieren. Die Stiftung repräsentiert die Werte und den Charakter der Bahn, die vor allem durch die Nähe zum Menschen geprägt sind. Die Bahn verbindet Menschen – Kunden und Mitarbeiter. Darin sehen wir einen starken Hebel für wirkungsvolle und authentische Stiftungsarbeit.

S&S: Soll diese enge Verbindung zum Unternehmen auch in Zukunft bestehen bleiben oder ist eine Erweiterung eigener Gestaltungsspielräume der Stiftung geplant?

Grube: Ich sehe das nicht als ein entweder – oder. Mit ihrer Rechtsform, ihren Gremien und Strukturen sowie den ihr jährlich zur Verfügung stehenden Mitteln ist die Deutsche Bahn Stiftung in ihren Gestaltungsspielräumen frei. Das haben wir bewusst von Anfang an so angelegt. Die Stiftung darf ja schon de jure nicht die Interessen des Konzerns vertreten.

S&S: Bei Unternehmensstiftungen legt die interessierte Öffentlichkeit einen besonderen Wert darauf, dass unternehmerische und mäzenatische Anliegen strikt voneinander getrennt bleiben. Wie wird das in der Deutsche Bahn Stiftung sichergestellt?

Grube: Die Deutsche Bahn Stiftung ist als gemeinnützig anerkannt. Die Gemeinnützigkeit wird vom Finanzamt überwacht. Darüber hinaus war es uns bei der Ausgestaltung der Organisation wichtig, externen Sachverstand mit einzubinden und die Ebenen des Beirats und der Geschäftsführung klar voneinander zu trennen. Die Geschäftsführung ist mit operativen Gestaltungsmöglichkeiten und Entscheidungsbefugnissen ausgestattet. Sie stellt sicher, dass die Mittel satzungsgemäß verwendet werden und wird dabei vom Beirat überwacht. Zusätzlich haben wir uns entschieden, Projekte, die als zu nahe am Unternehmen betrachtet werden könnten, im Zweifel lieber nicht zu unterstützen.

S&S: Bietet die Stiftung auch den Mitarbeitern der Bahn Möglichkeiten, sich gemeinnützig zu engagieren?

Grube: Wir setzen in Kürze ein Mitarbeiterprogramm auf, mit dem wir DB-Kolleginnen und Kollegen, die sich ehrenamtlich engagieren, finanziell und ideell fördern werden. Es gibt bereits viele Mitarbeiter bei uns, die sich in ihrer Freizeit für andere einsetzen. Ihnen wollen wir mit dem Mitarbeiterprogramm Dank sagen und sie wertschätzen. Wir hoffen natürlich auch, dass wir dadurch noch mehr Kolleginnen und Kollegen dazu bringen, sich zu engagieren. Wir haben deutschlandweit über 200.000 Mitarbeiter – das ist eine Riesenchance, auch in der Fläche aktiv zu werden.

S&S: Wie in den meisten Organisationen – ob gewinn- oder gemeinwohlorientiert – sind Männer in den Entscheidungsgremien der Deutschen Bahn Stiftung überrepräsentiert. Gibt es Bemühungen, hieran etwas zu ändern?

Grube: Die Deutsche Bahn hat sich im Rahmen ihrer Konzernstrategie DB2020 das Ziel gesetzt, zu den 10 Top-Arbeit-gebern Deutschlands zu gehören. Dabei nimmt das Thema Vielfalt, insbesondere die Frauenförderung, eine zentrale Rolle ein. Mit einer Kombination aus zusätzlichen flexiblen Arbeitsmodellen und systematischer Berücksichtigung bei Auswahlprozessen wollen wir mehr Frauen beschäftigen – im Konzern allgemein ebenso wie in Führungspositionen. Das gilt natürlich auch für die Deutsche Bahn Stiftung.

S&S: Es gibt noch weitere Stiftungen im Bereich der Bahn, etwa die Stiftung Bahn-Sozialwerk und der Stiftung Eisenbahn-Waisenhort. Können Sie deren Aktivitäten beschreiben?

Grube: Beide Stiftungen richten sich mit ihren Leistungen an Bahn-Mitarbeiter. Die Stiftung Bahn-Sozialwerk (BSW) bietet Bahnbeschäftigten verschiedene Angebote aus den Bereichen Soziales und Gesundheit, Reise und Erholung sowie Kultur und Freizeit. Beispielsweise gibt es eigene Kitas für Mitarbeiter-Kinder, oder eine Sozialberatung, die Bahnern bei Sorgen mit Rat und Tat zur Seite steht. Die Stiftung Eisenbahn-Sozialhort ist eng mit dem BSW verbunden. Sie bietet Waisenkindern in Heimen und Wohngruppen Halt im Leben.

S&S: Welche Pläne haben Sie für die Bahn-Stiftungen in den nächsten Jahren?

Grube: Die Deutsche Bahn Stiftung ist eine noch junge Stiftung, deren Arbeit in den nächsten Jahren ausgebaut und weiterentwickelt werden soll. Zudem soll sie noch sichtbarer werden – in der Öffentlichkeit, bei den DB-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und in der Stiftungswelt.

S&S: Herr Grube, haben Sie eigentlich selbst vor, stiften zu gehen?

Grube: Ich hege tatsächlich den Gedanken, später eine eigene Stiftung zu gründen, die Hauptschüler auf ihrem weiteren Bildungsweg unterstützen soll. Wenn einer dieser geförderten Menschen später 100.000 € im Jahr verdient, muss er das Geld der Stiftung zurückzahlen. Aber zunächst konzentriere ich mich auf die Arbeit der Deutsche Bahn Stiftung.

S&S: Vielen Dank für das Gespräch!

Das Gespräch führte Dr. Christoph Mecking.

Interview als kostenfreier PDF-Download

Zur Person

Dr. Rüdiger Grube, geboren am 2. August 1951 in Hamburg, verheiratet, zwei Kinder. Ausbildung zum Metallflugzeugbauer und anschließendes Studium für Fahrzeugbau und Flugzeugtechnik an der Fachhochschule Hamburg sowie Berufs- und Wirtschaftspädagogik an der Universität Hamburg; Promotion an der Universität Kassel. Nach Tätigkeiten als Berufsschullehrer, Lehrbeauftragter und selbstständiger Berater für neue Technologien ab 1989 Geschäftsfeldleiter für Diversifikation und Neue Technologien bei Messerschmitt-Bölkow-Blohm, ab 1992 verschiedene Führungspositionen beim Luft- und Raumfahrtkonzern DASA sowie ab 1996 bei der heutigen Daimler AG. Dort ab 2001 ordentliches Vorstandsmitglied und seit 2007 Verwaltungsratspräsident / Chairman des Luft- und Raumfahrtunternehmens EADS. Seit Mai 2009 Vorstandsvorsitzender der Deutsche Bahn AG und der DB Mobility Logistics AG. Neben verschiedenen Aufsichtsratsmandaten seit 2009 Vorstandsmitglied der Stiftung Lesen sowie seit 2013 Kuratoriumsmitglied
der Deutsche Nationalstiftung; Vorsitzender des Beirates der Deutsche Bahn Stiftung. 2012 Ehrensenator der Universität Stuttgart sowie Auszeichnung mit der Goldenen Victoria für Integration.

Zur Übersicht "Akteure & Konzepte // Gespräche"