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Vorbildliches Engagement - MS-Podcast mit Hertie-Preis für Engagement und Selbsthilfe 2011 ausgezeichnet

Die Hertie-Stiftung hat Anfang Dezember den Hertie-Preis für Engagement und Selbsthilfe 2011 an die Journalistin Brigitte Hagedorn verliehen. Der Hertie-Preis zeichnet modellhafte Aktivitäten von Selbsthilfegruppen und besonders engagierte Menschen im Bereich der Multiplen Sklerose und der neurodegenerativen Erkrankungen, wie z.B. Alzheimer- oder Parkinson-Erkrankung, aus. Für ihr herausragendes Engagement zugunsten MS-Betroffener im Rahmen eines Audio-Podcasts erhielt Frau Hagedorn ein Preisgeld von 5.000 €.

Zum 20. Mal hat die Gemeinnützige Hertie-Stiftung den Hertie-Preis für Engagement und Selbsthilfe verliehen, der mit insgesamt 25.000 € dotiert ist. Brigitte Hagedorn gehört zu den drei diesjährigen Preisträgern, deren vorbildliche und Mut machende Aktivitäten durch den Preis gewürdigt werden. Die Freie Journalistin erkrankte vor fünf Jahren selbst an Multipler Sklerose. „Ich habe damals alle Informationen verschlungen, die ich zu dieser Krankheit finden konnte”, erzählt die Berlinerin. Um weitere Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zu schaffen und anderen Betroffenen ein Sprachrohr zu bieten, rief sie 2010 ihren MS-Podcast (www.der-ms-podcast.de) ins Leben. In regelmäßigen Abständen veröffentlicht Hagedorn neue Episoden, in denen sie MS-Betroffene zu den Herausforderungen und zum Umgang mit der Krankheit interviewt. Dr. Eva Koch, Leiterin der Multiplen Sklerose-Projekte bei der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, sagte in ihrer heutigen Laudatio: „Auch in diesem Jahr fiel uns die Wahl der Gewinner wieder äußert schwer, denn alle Projekte sind bedeutend und auf ihre Weise einzigartig. Wir freuen uns daher sehr, dass Sie zu den Preisträgern gehören und Ihr Projekt fortsetzen und weiterentwickeln können!” Für ihr beispielhaftes Engagement erhielt Frau Hagedorn von der Hertie-Stiftung ein Preisgeld in Höhe von 5.000 €.

Den Hertie-Preis für Selbsthilfe und Engagement 2011 erhielten außerdem:

Konfetti im Kopf e. V., Hamburg
Der Verein Konfetti im Kopf klärt mit dem Projekt „Demenz berührt mit vielen Gesichtern” über die Erkrankung selbst und ihre gesellschaftliche Relevanz auf. Im Mittelpunkt der bundesweit angelegten Maßnahme steht eine ungewöhnliche Foto-Wanderausstellung, die zum Mitfühlen und Mitdenken einlädt und von zahlreichen Einzelaktionen umrahmt wird. Die Hertie-Stiftung ehrt das herausragende Engagement des Vereins verbunden mit einem Preisgeld von 10.000 €.

Wilfried Scholl, Schneckenhausen
Herr Scholl engagiert sich für junge Parkinson-Erkrankte und gründete im Jahr 2005 die Selbsthilfegruppe „Club U40 Pfalz”. Mit Ausstellungen, Vorträgen und Filmen sorgen er und seine Gruppe seitdem für ein besseres Verständnis der Krankheit in der Öffentlichkeit und machen Betroffenen und Angehörigen Mut. Sein Engagement wird seitens der Hertie-Stiftung mit einem Preisgeld von 10.000 € honoriert. (13/12/11; Quelle: Gemeinnützige Hertie-Stiftung)

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