topad


Akteure & Konzepte

Auszeichnungen

Schweiz: Emil Wettstein erhält Bildungspreis 2013

Wettstein sei eine prägende Gestalt der schweizerischen Berufsbildung, schreibt die Jury zur Vergabe des Bildungspreises durch die Pädagogische Hochschule Zürich und die Stiftung Pestalozzianum.

Emil Wettstein (Foto: PH Zürich)

Wettstein hat sich über 35 Jahre hinweg für die Weiterentwicklung der Berufsbildung in der Schweiz eingesetzt. Unter anderem war er maßgeblich beteiligt an der Entwicklung der Zürcher Ausbildung für Lehrpersonal von Berufsfachschulen.

Nach seiner Erstausbildung und Tätigkeit als Oberstufenlehrer an der ETH Zürich hat Wettstein Betriebsingenieur studiert. Bis heute fasziniert ihn beides: die Arbeitswelt und die Bildung. Diesen Spagat bezeichnet er als Erfolgsfaktor der schweizerischen Berufsbildung: “Es braucht engagierte Leute, die gerne die entsprechenden Inhalte vermitteln und gleichzeitig mit der Arbeitswelt in Kontakt bleiben.” Heute werde die Berufsbildung als Teil des Bildungssystems betrachtet. Dies sei erfreulich, der Bezug zur Arbeitswelt sei jedoch ebenso wichtig.

Emil Wettstein hat zahlreiche Projekte initiiert, die die Entwicklung der Berufsbildung vorangetrieben haben. Er war Gründungsrektor der ersten Technikerschule der Deutschschweiz. Während seiner späteren Tätigkeit als Leiter der Abteilung Berufspädagogik des Amtes für Berufsbildung Zürich entstanden die ersten Bildungsprogramme für Arbeitslose und die Zürcher Ausbildung für Lehrpersonen von Berufsfachschulen, die heute Teil des Leistungsauftrages der PH Zürich ist. Daneben baute er die Schweizerische Gesellschaft für Berufsbildungsforschung auf.

(21.10.2013 | Quelle: PH Zürich)

Zur Übersicht "Akteure & Konzepte // Auszeichnungen"


Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies nutzen. Weitere Informationen

Verstanden