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Akteure & Konzepte

Auszeichnungen

ProSALAMANDER gewinnt Deutschen Diversity Preis 2013

Als innovativstes Diversity-Projekt in Deutschland ist das Programm ProSALAMANDER mit dem Deutschen Diversity-Preis 2013 ausgezeichnet worden. Das Verbundprojekt zur Stärkung ausländischer Akademiker durch Nachqualifizierung wird an den Universitäten Duisburg-Essen und Regensburg angeboten. Die Stiftung Mercator fördert ProSALAMANDER mit 2,5 Mio. €.

WirtschaftsWoche und McKinsey&Company hatten den Deutschen Diversity-Preis ausgelobt. ProSALAMANDER ist für den Preis ausgewählt worden, weil es sich der großen Gruppe zugewanderter Akademiker annimmt, die im Ausland zwar einen Hochschulabschluss erworben haben, in Deutschland aber häufig mit einer Beschäftigung vorlieb nehmen müssen, die weit unter ihrem Qualifikationsniveau liegt. Das Programm bietet eine individuelle Nachqualifizierung in den Bereichen Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsinformatik, Informations- und Medienwissenschaften, Medieninformatik sowie Sprach- und Kulturwissenschaften.

Zunächst wird individuell geprüft, welche Vorleistungen anerkannt werden können. Die fachliche, sprachliche und methodische Qualifizierung deckt den identifizierten Nachholbedarf passgenau ab. Intensive Beratung und Betreuung sind weitere Programmelemente. Insgesamt 64 Teilnehmer können mithilfe von Stipendien, die die Stiftung Mercator zur Verfügung stellt, in 12 bis 18 Monaten einen regulären deutschen Hochschulabschluss erwerben.

“ProSALAMANDER ist ein Modellprojekt für eine bessere Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund an zentralen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens: Der Abschluss an einer deutschen Hochschule und damit die Möglichkeit, einer der Qualifikation entsprechenden Arbeit nachzugehen, ist chancengleiche Teilhabe am Arbeitsmarkt, für die wir als Stiftung eintreten”, sagte Professor Dr. Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator.

Das Gemeinschaftsprojekt geht aber auch neue Wege innerhalb des deutschen Hochschulsystems: Bei zugewanderten Akademikern wird bisher meist nur der Einzelfall geprüft. Künftig sollen Anerkennungspfade als Standardprozesse definiert werden, die beispielhaft für das deutsche Hochschulsystem sein sollen.

(11.6.2013 | Quelle: Stiftung Mercator)

Website zu ProSALAMANDER

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