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Akteure & Konzepte

Auszeichnungen

Klaus Tschira Preis für verständliche Wissenschaft verliehen

Fünf Forscher aus den Bereichen Biologie, Informatik, Mathematik, Neurowissenschaften und Physik, die über ihre Doktorarbeit einen allgemein verständlichen Artikel geschrieben haben, hat die Klaus Tschira Stiftung im KlarText!-Wettbewerb geehrt.

Im Fach Chemie wurde in diesem Jahr kein Preis verliehen. Die Sieger haben ihre Doktorarbeiten angefertigt in Bern, Bonn, Cottbus, Tübingen und Ilmenau. Jeden erwartet ein Preisgeld von 5.000 € und die Veröffentlichung des Artikels in der populärwissenschaftlichen Zeitschrift “bild der wissenschaft”. Auch können die fünf Wissenschaftler auf Unterstützung der Klaus Tschira Stiftung zählen, wenn sie sich weiterhin in der Wissenschaftskommunikation engagieren. Allen 177 Teilnehmern des Wettbewerbs bietet die Stiftung die Teilnahme an einem Workshop zur Wissenschaftskommunikation an.


Peter Biedermann, Philipp Berens, Klaus Tschira, Barbara Krausz, Martin Strehler und Christiane Heinicke (v.li.)
Foto: Klaus Tschira Stiftung


Die diesjährigen KlarText!-Sieger überzeugten mit der hervorragenden Qualität ihrer Doktorarbeiten und beschrieben diese verständlich und stilsicher in ihren preisgekrönten Artikeln

  • Dr.-Ing. Christiane Heinicke (Preisträgerin Physik, Textbeitrag “Röntgenblick dank Mini-Magnet”, Doktorarbeit an der TU Ilmenau) entwickelte einen Sensor für die Verklumpung von Stahllegierungen, der in Zukunft in der Stahlindustrie Anwendung finden soll.

  • Dr. Peter Biedermann (Preisträger Biologie, Textbeitrag “Kinderarbeit bei Gottes Käfern”, Doktorarbeit an der Universität Bern) erforschte die Evolution der sozialen Insekten. Er konnte u.a. zeigen, dass der Kleine Holzbohrer die bisher einzige bekannte pilzzüchtende Insektenart ist, bei der die Larven eine Rolle in der Pilzzucht übernehmen.

  • Dr. Philipp Berens (Preisträger Neurowissenschaften, Textbeitrag “Die Programmiersprache des Gehirns”, Doktorarbeit am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik, Tübingen) verband in seiner Forschungsarbeit mathematische mit experimentellen Methoden, um die Informationsverarbeitung des Gehirns zu erforschen.

  • Dr. Martin Strehler (Preisträger Mathematik, Textbeitrag “Ganz schnell raus!”, Doktorarbeit an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus) und Dr. Barbara Krausz (Preisträgerin Informatik, Textbeitrag “Wann ist es zu voll?”, Doktorarbeit am Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS, St. Augustin) beschreiben in ihren Textbeiträgen angewandte Wissenschaft: Martin Strehler analysierte, wie Notausgangsschilder in Gebäuden optimal platziert werden müssen, um im Notfall die größtmögliche Personenzahl in Sicherheit zu bringen. Barbara Krausz entwickelte ein Warnsystem, das anhand von Bildanalysen frühzeitig erkennen kann, ob aus einer überfüllten Veranstaltung möglicherweise eine Massenpanik entstehen kann.

Die nächste Bewerbungsrunde für KlarText! hat bereits begonnen: Einsendeschluss für die Textbeiträge ist der 28. Februar 2014.

(10.10.2013 | Quelle: Klaus Tschira Stiftung)

Artikel in der “bild der wissenschaft“-Sonderausgabe (PDF)

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