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Akteure & Konzepte

Auszeichnungen

Karl Kübel Preis 2015 an Ulrich Wickert überreicht

Ulrich Wickert ist in Bensheim mit dem Karl Kübel Preis 2015 ausgezeichnet worden. Der Preis würdigt sein Engagement für Kinderrechte und ist mit 25.000 € dotiert. Zudem wurde der neue Medienpreis der Karl Kübel Stiftung erstmals an zwei Preisträger verliehen.

15 Mal ging der Karl Kübel Preis an vorbildliche Initiativen aus dem Bereich “Frühe Kindheit”. Nun hat die Stiftung erstmals eine prominente Persönlichkeit für ihr überdurchschnittlich hohes Engagement für Kinder und Familien gewürdigt. In seiner Rede sagte Wickert: “Die Starken müssen den Schwachen helfen. Und die Kinder sind die Schwächsten von allen. Außerdem sollten wir uns zur Regel machen: Gebt jedem Kind eine Stimme. Auch Kinder haben Rechte und dürfen die einfordern.” Das Preisgeld, betonte Wickert, wird in die Ulrich Wickert Stiftung fließen.


Matthias Wilkes (li), Stiftungsratsvorsitzender der Karl Kübel Stiftung, und Ulrich Wickert bei der Preisverleihung in Bensheim (Foto: Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie/Thomas Neu)

Die Ulrich Wickert Stiftung, unter dem Dach der Kinderhilfsorganisation Plan International, verleiht jedes Jahr den Journalistenpreis für Kinderrechte, bei dem Beiträge ausgezeichnet werden, die auf die Situation von Kindern in Entwicklungsländern sowie speziell auf die Situation von Mädchen aufmerksam machen. “Ulrich Wickert zeigt, dass sich gesellschaftlich für Kinder und ihre Familien viel bewegen lässt. Dies ist ganz im Sinne der Karl Kübel Stiftung. Der Karl Kübel Preis 2015 würdigt den langjährigen und vielfältigen Einsatz des Preisträgers”, erklärte Matthias Wilkes, der Stiftungsratsvorsitzende der Karl Kübel Stiftung.

Darüber hinaus hat die Karl Kübel Stiftung erstmals einen mit insgesamt 10.000 € dotierten Medienpreis vergeben. Dieser würdigt Medienbeiträge, die Kinder und Familien in besonderer und beispielhafter Weise in den Mittelpunkt ihrer Berichterstattung stellen. Vergeben wurden zwei gleichwertige Preise an: Anja Kretschmer für ihren TV-Beitrag “Meine, deine, unsere Kinder” im Rahmen der ZDF-Reihe “37 Grad” sowie Jan Rübel und Anette Dowideit für ihren gemeinsamen Print-Beitrag “Menschenskinder” in der “Welt am Sonntag”. Mehr als 120 Bewerbungen waren für den Medienpreis eingegangen.

Matthias Wilkes nutzte die Preisverleihung dazu, bekannt zu geben, dass der erstmals vergebene Medienpreis ab sofort “Dietmar Heeg Medienpreis der Karl Kübel Stiftung” heißt. “Der Preis ist dem Gedenken unseres langjährigen und verdienten Stiftungsrats-Mitglieds und stellvertretenden Stiftungsrats-Vorsitzenden Pfarrer Dietmar Heeg, selber leidenschaftlicher Journalist, gewidmet. Ihm war dieser Preis ein großes Anliegen, und er hat maßgeblich zur Konzeption beigetragen. Leider war es ihm nicht mehr möglich, den Medienpreis als Mitglied der Jury zu begleiten und auch heute hier bei der feierlichen Verleihung dabei zu sein.” Im Februar 2015 war Heeg im Alter von gerade einmal 50 Jahren seinem schweren Krebsleiden erlegen.

(4.9.2015 | Quelle: Karl Kübel Stiftung)

Website der Karl Kübel Stiftung

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