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Akteure & Konzepte

Auszeichnungen

Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung gibt Preisträger 2013 bekannt

Der mit 300.000 € dotierte traditionsreiche Ernst Jung-Preis für Medizin geht zu gleichen Teilen an Professor Dr. Angelika Amon vom Massachusetts Institute of Technology und Professor Ivan Dikic von der Frankfurter Goethe-Universität.

Ivan Dikic (Foto: Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung)

Mit der Ernst Jung-Medaille für Medizin in Gold wird das wissenschaftliche Lebenswerk von Professor Sir Salvador Moncada MD PhD geehrt, der bis vor kurzem das Wolfson Institute for Biomedical Research am University College London leitete. Den Ernst Jung-Karriere-Förderpreis für Medizinische Forschung in Höhe von 210.000 € erhält Dr. Anita Kremer, Assistenzärztin am Universitätsklinikum Erlangen.

Der Ernst Jung-Preis für Medizin und der Ernst Jung-Karriere-Förderpreis für Medizinische Forschung dienen der Förderung bahnbrechender medizinischer Forschungen, die neue Möglichkeiten der Therapie erschließen werden. Mit seinem Preisgeld von 300.000 € zählt der Ernst Jung-Preis für Medizin zu den höchstdotieren Medizinpreisen Europas. Bereits seit 1967 werden mit ihm laufende Forschungsprojekte von herausragenden Wissenschaftlern unterstützt.

Die Ernst Jung-Medaille für Medizin in Gold honoriert seit 1990 weitgehend abgeschlossene medizinische Lebensleistungen, die bereits einen bedeutenden Beitrag zum medizinischen Fortschritt geleistet haben. Zusammen mit der symbolisch ehrenden Medaille erhalten die Medaillen-Preisträger die Verfügung über ein Stipendium, das in diesem Jahr 30.000 € beträgt und an einen persönlich auszuwählenden Nachwuchswissenschaftler vergeben werden darf.

Auch der Ernst Jung-Karriere-Förderpreis gehört zu Europas führenden Medizinpreisen in seiner Kategorie. Er ermöglicht seit 2006 jedes Jahr einem hochqualifizierten deutschen Nachwuchsmediziner im Ausland an den Wissenschaftsstandort Deutschland zurückzukehren und die Forschungsarbeiten hier weiterzuführen oder die Forschung am Standort Deutschland zu intensivieren.

“Die Arbeit der Stiftung soll die Humanmedizin auf dem Weg zu einer immer humaneren Medizin begleiten, lautet der zentrale Stiftungsgedanke”, sagt Rolf Kirchfeld, Vorsitzender des Stiftungsvorstands. Die Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung unterstützt deshalb humanmedizinische Grundlagenforschung sowie darauf aufbauende Forschung von klinischer Relevanz. Es sind Forschungsprojekte, von denen langfristig die Entwicklung neuer oder verbesserter Therapiemöglichkeiten zu erwarten sind und die eines Tages helfen werden, Krankheiten zu heilen oder Leid zu lindern.

Ebenso ehrt die Stiftung jedes Jahr ein Lebenswerk, mit dem solch eine große Leistung schon erbracht wurde und bereits zu wichtigen therapeutischen Neuerungen geführt hat. Mit ihrem Karriere-Förderpreis engagiert sich die international tätige Stiftung für den stark vom “Brain Drain” betroffenen Wissenschaftsstandort Deutschland, um der Abwanderung hochkarätiger Wissenschaftler ins Ausland entgegenzuwirken.

Am 3. Mai 2013 findet im Auditorium Maximum der Bucerius Law School in Hamburg die feierliche Preisverleihung statt.

(8.1.2013 | Quelle: Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung)

Website der Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung

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