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Akteure & Konzepte

Auszeichnungen

Joachim Käppner erhält den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2011

Für sein Buch „Berthold Beitz. Die Biographie“, erschienen im Berlin Verlag, hat Joachim Käppner den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2011 gewonnen. Die Jury wählte das Buch aus einer Shortlist von zehn Titeln zum besten deutschsprachigen Wirtschaftsbuch des Jahres. Das Preisgeld beträgt 10.000 €. „Dieses herausragende Buch zur deutschen Wirtschaftsgeschichte, interessant geschrieben und spannend zu lesen, ist ein Kontrapunkt zur hektischen Diskussion rund um die Finanz- und Schuldenkrise“, heißt es in der Begründung der Jury unter dem Vorsitz von Handelsblatt-Chefredakteur Gabor Steingart.

Der promovierte Historiker Joachim Käppner, Redakteur der Süddeutschen Zeitung, hat auf der Basis von vielen Gesprächen mit dem 98-jährigen Vorsitzenden der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung und langjährigen Krupp-Generalbevollmächtigten das Lebenswerk des „Jahrhundertmenschen“ nachgezeichnet. Beitz öffnete ihm auch sein Privatarchiv. In der autorisierten Biografie, die gleichzeitig eine Wirtschaftsgeschichte der Bundesrepublik ist, schildert Käppner die Stationen einer außergewöhnlichen Karriere. „Am meisten beeindruckt mich an Beitz die innere Freiheit, das zu tun, was er für das moralisch richtige hält“, sagt der Autor.

Der Deutschen Wirtschaftsbuchpreis wurde in diesem Jahr zum fünften Mal verliehen. Er wurde 2007 ins Leben gerufen, um die deutschsprachige Wirtschaftsliteratur zu fördern. Die Partner Handelsblatt, Frankfurter Buchmesse und die Investmentbank Goldman Sachs wollen mit der Auszeichnung die Bedeutung des Wirtschaftsbuches bei der Vermittlung ökonomischer Zusammenhänge unterstreichen und einen Beitrag zur ökonomischen Bildung in der deutschen Gesellschaft liefern. Deshalb sind guter Stil und leichte Lesbarkeit wichtige Kriterien für das Siegerbuch. Das Motto des Preises lautet „Wirtschaft verstehen“. (17/10/11; Quelle: Handelsblatt GmbH)

Buchtipp

Kurz-Rezension des Buches von Joachim Käppner in S&S Ausgabe 2/2011

Interview mit Berthold Beitz in S&S Ausgabe 6/1999

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