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Akteure & Konzepte

Auszeichnungen

Immanuel Bloch erhielt den Körber-Preis 2013

Der Physiker hat ein neues Forschungsgebiet an der Schnittstelle von Quantenoptik und Festkörperphysik erschlossen. Dafür hat ihn die Körber-Stiftung mit dem mit 750.000 € dotierten Körber-Preis für die Europäische Wissenschaft 2013 geehrt.

Der 40-jährige Physiker Immanuel Bloch wird für seine wegweisenden Arbeiten auf dem Gebiet der Quantensimulation mit ultrakalten Atomen ausgezeichnet. Bloch erzeugt in seinen Experimenten einen mikroskopischen »Lichtkristall« aus Laserstrahlen, in dessen “optischen Käfigen” ultrakalte Atome eingefangen werden. Dieser Quantensimulator dient als Modell für die Untersuchung grundlegender quantenmechanischer Prozesse in Materialien wie Metallen.


Immanuel Bloch (li.) bei der offiziellen Preisverleihung im Hamburger Rathaus beim Talk mit Fernsehmoderator Ranga Yogeshwar (Foto: Körber-Stiftung/David Ausserhofer)

Blochs Forschung eröffnet von den Materialwissenschaften bis zur Realisierung eines Quantencomputers aussichtsreiche Anwendungsfelder. Seit 2008 ist er wissenschaftlicher Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik und seit 2009 zusätzlich Professor für Quantenoptik an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Der Körber-Preis zeichnet jährlich herausragende, in Europa tätige Wissenschaftler aus. Prämiert werden exzellente und innovative Forschungsansätze mit hohem Anwendungspotenzial auf dem Weg zur Weltgeltung.

(9.9.2013 | Quelle: Körber-Stiftung)

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