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Auszeichnungen

Heinrich Detering erhält Hans-Christian-Andersen-Preis

Der Göttinger Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Heinrich Detering erhält den Hans-Christian-Andersen-Preis für seine Forschung über das Werk des dänischen Dichters und Schriftstellers. Zudem wird er für seine Übersetzungen und seine engagierte Vermittlung der Texte und Schriften Andersens ausgezeichnet. Der internationale Preis wird vom Hans-Christian-Andersen-Preiskomitee an Künstler und Wissenschaftler verliehen, die sich um die Verbreitung von Andersens Werk verdient gemacht haben.

Foto: © Universität Göttingen

Die Preisverleihung findet am Montag, 2. April 2012, – dem Geburtstag des Dichters – in Andersens Geburtsstadt Odense statt.

Prof. Detering erhält den Preis für seine wesentlichen Beiträge zur internationalen Andersen-Forschung und für seine Fähigkeit, deren Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit und in mehreren Sprachen zu vermitteln. „Die deutschsprachigen Leser wissen die hohe Qualität seiner Übersetzungen zu schätzen. Die Forscher hat seine Fähigkeit inspiriert, Andersen in seiner Zeit und als einen der Großen der Weltliteratur zu zeigen“, heißt es in der Begründung des Preiskomitees.

Prof. Detering beschäftigt sich seit seiner Habilitation in Göttingen 1993 mit den Werken Andersens. Zu Andersens 200. Geburtstag am 2. April 2005 veröffentlichte er im Göttinger Wallstein-Verlag unter dem Titel „Landschaft mit Poet“ eine Auswahl an Gedichten, die er ins Deutsche übersetzt hatte. Ende 2011 erschien sein Essay „Hans Christian Andersen“ im Deutschen Kunstverlag. Darüber hinaus bringt der Reclam Verlag in diesem Jahr von ihm ausgewählte und übersetzte „Märchen und Geschichten“ heraus.

Heinrich Detering, Jahrgang 1959, ist seit 2005 Professor für Neuere Deutsche und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Göttingen. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören neben den Werken Andersens die deutsch-dänischen Literaturbeziehungen des 19. und 20.Jahrhunderts. Er ist Mitglied der Dänischen Akademie der Wissenschaften sowie Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Neben der Ehrendoktorwürde der Universität Aarhus, erhielt er 2009 den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) sowie 2011 die Werner-Heisenberg-Medaille der Alexander von Humboldt-Stiftung. (30/03/12; Quelle: Georg-August-Universität Göttingen)

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