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Akteure & Konzepte

Auszeichnungen

Ernst Haage-Preis 2014 verliehen

Zwei junge Forscher haben wichtige Erkenntnisse im Bereich der Wasserstofferzeugung und Wasserstoffspeicherung gewonnen und somit einen essenziellen Beitrag zur Energiewende geleistet. Sie erhalten den Preis des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion und ihrer Ernst Haage-Stiftung.

Wasserstoff dient als effizienter Speicher von Energie, der direkt mit anderen Molekülen in Energiespeicherstoffe (wie zum Beispiel alternative Treibstoffe) umgesetzt werden kann. Ziel der Forschung ist es, möglichst preiswert große Mengen an solarem Wasserstoff zu generieren.

Für seine herausragenden Forschungsleistungen im Bereich der chemischen Energiekonversion wurde Dr. Martin H.G. Prechtl mit dem nationalen Ernst Haage-Preis ausgezeichnet. Er ist Gruppenleiter an der Universität zu Köln. Ausgezeichnet wurde Prechtl für seinen neuen Ansatz im Bereich der Katalyse-Forschung, die eine wichtige Voraussetzung für die Erzeugung von Wasserstoff darstellt.

Der Ernst Haage-Preis für Doktoranden wurde in diesem Jahr an Dr. Katharina Weber verliehen. Sie erzielte in ihrer Doktorarbeit, die sie am Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (MPI CEC) in Mülheim an der Ruhr verfasste, ganz wesentliche Erfolge auf dem Gebiet der Hydrogenasen-Forschung. Als Hydrogenasen bezeichnet man Metallenzyme, die ebenfalls als effiziente Katalysatoren für die Wasserstoffumsetzung dienen.

“Für unser Institut ist es eine besondere Freude, dass wir durch die Ernst Haage-Stiftung die Möglichkeit haben, junge und hoffnungsvolle wissenschaftliche Karrieren zu fördern”, so Prof. Frank Neese, Direktor am MPI CEC.

Die Ernst Haage-Stiftung zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses konnte 2006 durch eine großzügige private Spende ins Leben gerufen werden. Das Stifterkuratorium, das aus einem Bevollmächtigten der Stifterin und dem Direktorium des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion besteht, will mit der Verleihung des Preises Nachwuchswissenschaftler, die noch keine Lebenszeitstellung innehaben, für ihre herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der chemischen Energiekonversion zu ehren. Der Preis wird seit 2006 jährlich verliehen.

(15.12.2014 | Quelle: Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion)

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