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Akteure & Konzepte

Auszeichnungen

Deutscher Kulturförderpreis 2011

alpha 2000, ACO Severin Ahlmann und Vattenfall Europe für erausragende Kulturförderung ausgezeichnet

Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e.V. hat am 15. September 2011 im Rahmen einer festlichen Preisverleihung die Gewinner des Deutschen Kulturförderpreises 2011 bekannt gegeben. Die 10-köpfige Jury – bestehend aus Persönlichkeiten der Wirtschaft, Medien, Kultur und Politik – bewertete die Projekte der rund 90 Bewerberunternehmen nach Kriterien wie Kreativität des Förderkonzepts, Einbindung ins Unternehmen, kulturelle Relevanz und Nachhaltigkeit.

Die Preise gingen an:

alpha 2000 (Leipzig, Halle, Potsdam) für „Kunstpreis Europas Zukunft”
(Kategorie kleine Unternehmen) Dieser 2004 vom IT-Systemhaus ins Leben gerufene und seitdem jährlich vergebene Kunstpreis zielt auf die Förderung junger Künstler aus dem
europäischem Raum. Preisvergabe und Aufbau der damit verbundenen Einzelausstellung in der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig wird dabei maßgeblich von Mitarbeitern der alpha 2000 geplant und durchgeführt. Hierzu Jurymitglied und Laudator Dr. Clemens Börsig
(Vorsitzender Kulturkreis der deutschen Wirtschaft und Aufsichtsratsvorsitzender Deutsche Bank): „Der Kunstpreis prämiert junge, europäische Künstler, die mit außergewöhnlichen Positionen neue Blickwinkel eröffnen und so den künstlerischen und sozialen Diskurs
innerhalb Europas befördern.”

ACO Severin Ahlmann (Rendsburg/Büdelsdorf) für „Kunstwerk Carlshütte”
(Kategorie mittlere Unternehmen)
Auf Initiative des Unternehmens für Entwässerungstechnik und eines Künstlers wurde 1997 eine alte Gießerei auf dem Firmengelände zum Kunst- und Kulturzentrum umfunktioniert, das gemeinsam von ACO Severin Ahlmann, den benachbarten Städten und weiteren Partnern betrieben und belebt wird. Es ist u. a. jährlicher Veranstaltungsort der NordArt, einer großen internationalen Kunstausstellung, und nun auch Heimat der Orchesterakademie des Schleswig-Holstein Musik Festivals. Hierzu Jurymitglied und Laudator Kurt Kister (Chefredakteur Süddeutsche Zeitung): „Das mit großen persönlichem Engagement betriebene „Kunstwerk Carlshütte” hat hohe kulturelle Relevanz für die norddeutsche Region.”

Vattenfall Europe für „Vattenfall Lesetage“ (Kategorie große Unternehmen)
Das seit 1999 jährlich vom Energieversorger veranstaltete Literaturfestival bietet ein umfangreiches Programm an ungewöhnlichen Orten und macht so Literatur einem großen Publikum zugänglich. Vattenfall legt dabei Wert auf die Einbindung ins Unternehmen: So wird jede Lesung von einem Mitarbeiter moderiert und der Autor durch ihn begleitet. Hierzu Jurymitglied und Laudator Gabor Steingart (Chefredakteur Handelsblatt): „Die Vattenfall Lesetage in Hamburg sind ein hervorragendes Beispiel für ein erfolgreiches Engagement in der Sparte Literatur, das auf den direkten Austausch mit den Autoren setzt.”

Markus Schächter, Intendant Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF) bekräftigte im Rahmen der Gala in der ESMT European School of Management and Technology: “Kulturförderung bedeutet vor allem Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen. Jeder muss sich dessen bewusst werden. Deswegen ehrt der Deutsche Kulturförderpreis diejenigen, die es auf außergewöhnliche Weise geschafft haben, Kulturschaffende zu unterstützen, ihre Kulturprojekte ins Scheinwerferlicht zu rücken, um von der Gesellschaft wahrgenommen zu werden. Ich danke und gratuliere allen Preisträgern von Herzen.”

Der Deutsche Kulturförderpreis wird vom Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI gemeinsam mit seinen Partnern Handelsblatt und Süddeutsche Zeitung seit 2006 jährlich an Unternehmen für herausragende Kulturförderung vergeben. (16/09/11; Quelle: Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e.V. )

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