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Akteure & Konzepte

Auszeichnungen

Deutsche Duchenne Stiftung vergibt Forschungspreis an Greifswalder Wissenschaftler

Die mit 100.000 € dotierte Auszeichnung geht in diesem Jahr an Professor Heinrich Brinkmeier vom Institut für Pathophysiologie der Universitätsmedizin Greifswald.

Prof. Heinrich Brinkmeier (Foto: Fotoatelier Peters Greifswald/Universität Greifswald)

Brinkmeier hatte sich mit einem Forschungsvorhaben beworben, in dem geklärt werden soll, wie die Muskelerkrankung Duchenne-Muskeldystrophie durch Normalisierung des zellulären Kalzium-Haushalts besser behandelt werden könnte.

Duchenne ist eine erblich bedingte Erkrankung, bei der die Muskulatur der Betroffenen nach und nach in Bindegewebe umgebaut wird, was zu einer fortschreitenden Muskelschwäche führt. Diese Muskeldystrophie beruht auf Mutationen im Dystrophin-Gen, die zum Verlust des Muskelproteins Dystrophin führen. Von der Erkrankung ist einer von 3.500 männlichen Neugeborenen betroffen. Die Muskelschwäche fällt schon im Kindesalter auf. Sie schreitet so rasch voran, dass die Betroffenen im Alter von 10-14 Jahren einen Rollstuhl benötigen. Die meisten Patienten sterben im Alter von 20-30 Jahren. In Deutschland gibt es ca. 2.500 Erkrankte.

Die Deutsche Duchenne Stiftung wurde im Jahr 2010 errichtet, um die Arbeit der 1996 der aktion benni & co e. V. nachhaltig und dauerhaft zu sichern. Ziel ist es, die Lebenssituation von Duchenne kranken Menschen zu verbessern und ihnen eine Zukunft zu ermöglichen. Unter anderem schreibt die Stiftung jährlich einen Forschungspreis aus. Mit ihm sollen Forschungsprojekte gefördert werden, die Therapien und Heilung für die betroffenen Menschen hervorbringen.

(3.5.2013 | Quelle: Universität Greifswald)

Website der Deutschen Duchenne Stiftung

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