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Akteure & Konzepte

Auszeichnungen

BASF wird von Stiftung RUFZEICHEN GESUNDHEIT! ausgezeichnet

Deutsche Durchschnittsarbeitnehmer sitzen täglich rund acht Stunden lang an ihren Schreibtischen. Dieser Mangel an Bewegung in Verbindung mit ungesunder Ernährung führt zu den bekannten Zivilisationskrankheiten wie Fettleibigkeit, Diabetes oder Bluthochdruck - und das immer häufiger schon im besten Arbeitsalter. Prävention und Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz wird damit für viele Firmen immer wichtiger. Exzellent umgesetzt wird dies nach Ansicht der Stiftung RUFZEICHEN GESUNDHEIT! von dem Chemiekonzern BASF in seinem betrieblichen Gesundheitsmanagement "SE Occupational Medicine & Health Protection".

v.l.n.r.: Prof. Petra Wagner (Universität Leipzig); Prof. Markolf Hanefeld (Universität Dresden); Dr. Hartmut Becker (Stiftung RUFZEICHEN GESUNDHEIT!); Prof. Ruth Strasser (Herzzentrum Dresden); Dr. Stefan Lang (BASF SE); Dr. Christoph Oberlinner (BASF SE); Dr. Marianne Koch (Präsidentin Schmerzliga); Prof. Hans Hauner (TU-München); Prof. Peter Schwarz (Universität Dresden) / Foto: Stiftung RUFZEICHEN GESUNDHEIT!

Deshalb verlieh die Stiftung, die sich der Aufklärung über das Metabolische Syndrom widmet, dem Industrieunternehmen aus Ludwigshafen in Baierbrunn den mit 25.000 € dotierten Gesundheitspreis 2011.

Die mit namhaften Wissenschaftlern besetzte Jury hat sich für das betriebliche Gesundheitsmanagement der BASF als diesjährigen Preisträger entschieden, weil es sich laut dem Vorsitzenden Dr. med. Hartmut Becker um ein “absolut überzeugendes Projekt mit einem überaus reichhaltigen Programmangebot handelt, hinter dem intensives Engagement steht”. In der Jury-Begründung wird darüber hinaus die kontinuierliche wissenschaftliche Begleitung der Maßnahmen sowie die ansprechende formale Struktur des Projekts hervorgehoben. Besondere Erwähnung verdient zudem das Engagement zur Minderung der erhöhten Gesundheitsrisiken von Schichtarbeitern.

Betrieblicher Gesundheitsschutz hat bei der BASF eine lange Tradition, zumal die chemische Industrie besonders strengen gesetzlichen Gesundheitsauflagen unterliegt. Bereits im 19. Jahrhundert wurde ein betriebsärztlicher Dienst installiert. Eine konsequente Gesundheitsförderung für die mittlerweile etwa 33.000 Mitarbeiter in der heutigen Intensität gibt es seit Mitte der 1990er-Jahre. Die Abteilung Arbeitsmedizin und Gesundheitsschutz der BASF umfasst etwa 100 Mitarbeiter. Die Palette an Gesundheitskursen ist groß, sie reicht von Yoga über Stressmanagement bis hin zu Kochkursen für Schichtarbeiter. Rund um das Metabolische Syndrom – das sich die Stiftung RUFZEICHEN GESUNDHEIT! als Schwerpunkt gesetzt hat – gab es in den letzten Jahren beispielsweise die Aktionen “Weg mit dem Speck” (Prävention der Adipositas 2005 bis 2009), “Süß bleiben – ohne Zucker” (Diabetes-Screening 2006), “Mit Nachdruck gegen Bluthochdruck” (2007) sowie “Steps to health” (Erhöhung der Alltagsaktivität 2009). Zusätzlich werden jährliche Gesundheitsaktionen organisiert. Mal geht es dabei darum, den Blutdruck zu senken, mal werden die Mitarbeiter animiert, mit dem Rauchen aufzuhören oder sich impfen zu lassen.

Den Festvortrag zur Preisverleihung vor Ehrengästen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien hielt Dr. med. habil. Peter Schwarz, Leiter der Abteilung Diabetesprävention Medizinische Klinik III, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus der Technischen Universität Dresden. Sein Thema lautet: “Das Metabolische Syndrom im 21. Jahrhundert – wer trägt die Herausforderung?”

Den “Medienpreis” vergabt die Jury der Stiftung RUFZEICHEN GESUNDHEIT! dieses Jahr zum ersten Mal nicht. Der Beschluss fiel einstimmig, da zum Bedauern der Juroren keine der eingereichten Arbeiten den hohen inhaltlichen und journalistischen Ansprüchen der Ausschreibung genügte. (18/07/11; Quelle: Stiftung RUFZEICHEN GESUNDHEIT!)

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