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Akteure & Konzepte

Auszeichnungen

Auszeichnung für exzellente Journalisten aus Südosteuropa

Der Journalistenpreis "Balkan Fellowship for Journalistic Excellence" für ausgezeichnete Recherche und Präsentation zum diesjährigen Thema "Gerechtigkeit" geht an Juliana Koleva, Journalistin der bulgarischen Zeitung Capital Daily. Sie gewann mit ihrem Artikel "Bulgarian Asylum System Pushes Migrants West", der die diffizile Situation von Flüchtlingen und Asylbewerbern in Bulgarien beschreibt. Die internationale Jury begründete ihre Entscheidung mit ihrer hervorragenden und tiefgründigen Recherche, die sie nach Bulgarien, Griechenland und Belgien brachte und der Aktualität des Themas.

Über 120 Journalisten aus Südosteuropa hatten ihre Themenvorschläge eingereicht. Die Jury wählte daraus zehn Projekte aus. Bei ihren Recherchen folgten diese Journalisten Arbeitnehmern in Rumänien, die von ihren Arbeitgebern überwacht werden, Asylbewerbern in Bulgarien auf ihrem Weg in weitere Länder der Europäischen Union und analysierten das neu geschlossene Auslieferungsabkommen für gesuchte Verbrecher in Südosteuropa.
Diese Arbeiten stellt die Robert Bosch Stiftung in der Publikation “Justice: Rights and Wrongs in the Balkans” vor.

Ziel des Programms ist es, die Qualität der Berichterstattung junger Journalisten über europapolitische Themen zu verbessern und somit die Öffentlichkeit in Südosteuropa besser zu informieren. Darüber hinaus soll das Interesse an der Arbeit der Medien in den Nachbarländern geweckt werden.

Die Robert Bosch Stiftung führt diesen Förderwettbewerb in Partnerschaft mit DIE ERSTE österreichische Spar-Casse Privatstiftung, Wien, und dem Balkan Investigative Reporting Network (BIRN), Belgrad, durch. Medienpartner sind die Süddeutsche Zeitung und Der Standard. (01/12/11; Quelle: Robert Bosch Stiftung)

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