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Akteure & Konzepte

Auszeichnungen

Amadeu Antonio Stiftung schreibt erstmals Preis aus

Anlässlich des 25. Todestags von Amadeu Antonio soll der Preis Künstler und soziokulturelle Projekte auszeichnen, deren Werke sich mit kreativen Mitteln mit den Themen Rassismus, Menschenrechten und Migration auseinandersetzen.

Vergeben wird der Amadeu Antonio Preis durch die Amadeu Antonio Stiftung und die Stadt Eberswalde. Einzelpersonen, Gruppen und Initiativen können sich ab sofort um den Preis bewerben. Auch Vorschläge von Dritten für die Vergabe sind herzlich willkommen. Einsendeschluss ist der 20. September 2015.

Der Jury gehören die Sängerin Marianne Rosenberg, Shermin Langhoff (Intendantin des Maxim-Gorki-Theaters), Philippa Ebéné (Leiterin der Werkstatt der Kulturen in Berlin), Petra Lidschreiber vom Rundfunk Berlin-Brandenburg sowie Vertreter der Stadt Eberswalde, der Amadeu Antonio Stiftung und Partner an.

Die Verleihung des Amadeu Antonio Preises findet am 4. Dezember 2015 in Eberswalde statt – im Andenken an Amadeu Antonio, der dort vor 25 Jahren gewaltsam den Tod fand. Der angolanische Vertragsarbeiter wurde 1990 von Rechtsextremen überfallen und zusammengeschlagen. Kurz danach erlag er seinen Verletzungen im Krankenhaus. Amadeu Antonio war eines der ersten Opfer rassistischer Gewalt nach der deutschen Wiedervereinigung.

(19.7.2015 | Quelle: Amadeu Antonio Stiftung)

Website zum Amadeu Antonio Preis

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