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Volkswagen Stiftung schreibt Freigeist-Fellowships neu aus

Gefördert werden außergewöhnliche Nachwuchswissenschaftler aller wissenschaftlichen Disziplinen, die sich zwischen etablierten Forschungsfeldern bewegen.

Die auf mindestens fünf Jahre angelegten Freigeist-Fellowships bieten Freiraum und die Freiheit, das eigene Forschungsprofil zu entwickeln. Sie umfassen eine Stelle als Fellow und gegebenenfalls die weiterer Mitarbeiter sowie Sachmittel für Ausstattung, Reisen, etc. von bis zu 1 Mio., €. Die Laufzeit ist flexibel und kann an unvorhergesehene Projektverläufe und persönliche Veränderungen angepasst werden. Zudem übernimmt die Stiftung gegebenenfalls weitere familienbezogene Leistungen.

Potenzielle Fellows müssen über exzellente wissenschaftliche Qualifikationen und eine kreative, innovative und visionäre Idee verfügen. Sie arbeiten interdisziplinär und möchten eigenständig eine außergewöhnliche Perspektive oder neue methodische Ansätze verfolgen. Sie gehen konstruktiv mit möglichen Risiken um. Ihre Promotion liegt nicht länger als fünf Jahre zurück. Sie haben wissenschaftlich im Ausland gearbeitet oder integrieren einen Auslandsaufenthalt in das beantragte Projekt.

Die Wissenschaftler arbeiten spätestens mit Antritt des Fellowships an einer Hochschule oder außeruniversitären Forschungseinrichtung in Deutschland. Hier wird eine angemessene Eigenbeteiligung der aufnehmenden Institution erwartet, also Räume, Computer, Hilfskräfte, Sachmittel. Bei außeruniversitären Einrichtungen (zum Beispiel Max-Planck-Institute, Helmholtz-Zentren) wird eine Eigenbeteiligung in Höhe von 50 Prozent der für das Vorhaben notwendigen, direkt projektbezogenen Mittel vorausgesetzt.

Eine Bewerbung kann bis zum 15. Oktober 2014 ausschließlich über das elektronische Antragsportal der Stiftung eingereicht werden.

(7.8.2014 | Quelle: Volkswagen Stiftung)

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