Akteure & Konzepte

Ausschreibungen

Stiftung Geld und Währung fördert Graduiertenkollegs

Die Ausschreibung richtet sich an deutsche Graduiertenkollegs (oder PhD-Programme) einer oder mehrerer kooperierender Hochschulen, an denen wirtschafts- und rechtswissenschaftliche Arbeiten angefertigt werden können. Insgesamt werden der ausgewählten Einrichtung bis zu 300.000 € pro Jahr zur Verfügung gestellt.

Die Stiftung will besonders qualifizierten Studierenden die Möglichkeit zu geben, ihre Dissertationen zu Themen aus dem Bereich Geldstabilität in einem bestehenden Graduiertenkolleg anzufertigen.

Zweck der Stiftung Geld und Währung ist es, “das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Bedeutung stabilen Geldes zu erhalten und zu bewahren”. Neben Fragen der Preis- und Geldwertstabilität im engeren Sinne gehören zu den Themenfeldern der Stiftung beispielsweise auch

  • Finanzstabilität
  • Bankenaufsicht und Bankenregulierung
  • Makroprudenzielle Aufsicht (insbes. Instrumente, Indikatoren und Verhältnis zur Geldpolitik und Institutsaufsicht)
  • Wechselwirkungen von Geldpolitik und Realwirtschaft
  • Anlageverhalten von privaten und institutionellen Anlegern, Anlegerschutz
  • Geld- und Währungsrecht sowie Notenbankwesen

Die Laufzeit des Programms beträgt zunächst fünf Jahre. Die Mittel sollen für Unterhaltsstipendien für Doktoranden während der Phase der eigenverantwortlichen Forschungsarbeit mit dem Ziel der Promotion verwendet werden.

Interessierte Universitäten können sich bis zum 31. Januar 2015 bei der Stiftung bewerben. Der Antrag sollte außer einer ausführlichen Beschreibung der Organisation und inhaltlichen Schwerpunkte des Graduiertenkollegs auch die angewandten Auslese- und Qualitätssicherungsverfahren erläutern.

(27.10.2014 | Quelle: Stiftung Geld und Währung)

Website der Stiftung Geld und Währung

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