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Neuer Fotowettbewerb: Wildes NRW

Mit dem Wettbewerb für Digitalfotografie laden das Landesumweltministerium und die NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege alle Fotografen ein, ihre Bilder einzusenden, die wild lebende Tiere in Nordrhein-Westfalen in ihren natürlichen Lebensräumen zeigen.

Als ersten Preis loben die Veranstalter 600 € aus, der Zweitplatzierte erhält 400 € und der Drittplatzierte 300 €. Die neun Viertplatzierten erhalten jeweils 150 €. Einsendeschluss ist der 31. August 2014. Über die Sieger entscheidet eine Online-Abstimmung, die nach Wettbewerbsende beginnen wird. Die zwölf Bilder mit der meisten Zustimmung werden prämiert und im Jahreskalender 2015 des Umweltministeriums veröffentlicht. Die Preisträger werden außerdem im November 2014 bei einer Veranstaltung im Haus der Stiftungen in Düsseldorf ausgezeichnet.

“Der Fotowettbewerb soll den Artenreichtum unseres Bundeslandes sichtbar machen, das wilde NRW, das es zu bewahren und schützen gilt”, sagte NRW-Umweltminister Johannes Remmel. “Diese Artenvielfalt ist unser wertvolles Naturerbe und in Gefahr.” Rund 45 Prozent der Säugetierarten, mehr als 50 Prozent der Vogelarten und 55 Prozent der Schmetterlingsarten sind nach der aktuellen Roten Liste in NRW gefährdet oder hierzulande bereits ausgestorben.

Die NRW-Stiftung unterstützt seit vielen Jahren einen aktiven Naturschutz zum Wohle von Natur und Mensch. Sie wurde 1986 von der Landesregierung zum 40. Geburtstag des Landes NRW gegründet und hilft seitdem gemeinnützigen Vereinen, Verbänden und ehrenamtlich arbeitenden Gruppen, die sich in NRW für den Naturschutz und die Heimat- und Kulturpflege einsetzen. „Naturschutz ist auch Schutz unserer Heimat. Daher liegt einer unserer Schwerpunkte in der Sicherung von schutzwürdigen Flächen, um gefährdeten Tieren und Pflanzen einen geeigneten Lebensraum auf Dauer zu erhalten. Denn nur ein intakter Lebensraum sichert die Artenvielfalt“, sagte NRW-Stiftungspräsident Harry Kurt Voigtsberger. Dieser Schwerpunkt der Stiftungsarbeit reiche von der Weser-Niederung im Kreis Minden-Lübbecke über die Lippe-Aue in den Kreisen Soest, Unna und Wesel bis zum Perlenbachtal in der Eifel, von den Heideflächen im Brachter Wald (Kreis Viersen) bis zum geschützten Magerrasen im Sauerland.

(13.9.2013 | Quelle: Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz)

Website zum Fotowettbewerb

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