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Neu gegründete Parkinson-Stiftung lobt hoch dotierten Forschungspreis aus

Die Prof. Dr. Klaus Thiemann-Stiftung unterstützt mit einer Fellowship die Erforschung des Parkinson-Syndroms sowie anderer neurodegenerativer Erkrankungen und möglicher Therapien.

Mit zunehmender Lebenserwartung steigt auch die Zahl der Menschen mit diesen Erkrankungen. Experten schätzen, dass alleine in Deutschland künftig jährlich bis zu 13.000 neue Parkinson-Diagnosen gestellt werden.

Bereits im ersten Jahr ihres Bestehens lobt die Stiftung des Düsseldorfer Mediziners Klaus Thiemann mehrere Forschungspreise aus. Darunter befindet sich die “Thiemann-Fellowship in der Deutschen Gesellschaft für Neurologie“, die mit bis zu 50.000 € dotiert ist und erstmals auf dem kommenden Kongress der DGN am 24. September 2015 in Düsseldorf verliehen wird.

Der neue Preis soll einer ausgewiesenen Nachwuchswissenschaftler einen Forschungsaufenthalt von bis zu einem Jahr an einer besonders qualifizierten Institution im In- oder Ausland ermöglichen. Neben Reisestipendien unterstützt die Stiftung zudem Promotions- und Habilitationsprojekte sowie Forschungsvorhaben von herausragender wissenschaftlicher Qualität.

“Mit der Stiftung haben wir uns zur Aufgabe gemacht, besonders begabte Neurowissenschaftler zu fördern, um einen wichtigen Beitrag zur Erforschung neurodegenerativer Erkrankungen zu leisten und damit dem Wunsch des Stifters zu entsprechen”, erläutert PD Dr. med. Martin Südmeyer, Vorstandsvorsitzender der Stiftung und leitender Oberarzt des Neurologischen Universitätsklinikums in Düsseldorf.

(10.7.2015 | Quelle: Deutsche Gesellschaft für Neurologie)

Detaillierte Ausschreibung (PDF)

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