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Ausschreibungen

Jugend und Zukunft: Bildungspreis der Ergo Stiftung

Der Bildungspreis soll an junge Initiativen vergeben werden, die innovative Projekte durchführen, um Bildungsthemen gezielt zu nutzen, um Kinder und Jugendliche nachhaltig zu fördern. Das Preisgeld beträgt insgesamt bis zu 100.000 €.

Die Auszeichnung richtet sich an Bildungsprojekte, die bereits viel bewegen und deren Ansätze Ausbaupotenzial bieten. Das gilt zum Beispiel für Oberstufenschüler, die sozial benachteiligte Grundschüler mit Schulproblemen unterstützen und diese aktiv beim Lernen begleiten. Es geht auch um Maßnahmen in den Bereichen Kommunikation und sozialer Austausch, die für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund für mehr Bildungsgerechtigkeit sorgen.

Bewerber müssen steuerbegünstigte Körperschaften oder Körperschaften des öffentlichen Rechts sein. Dies sind insbesondere Vereine, Wohlfahrtsverbände, Stiftungen, Verbände, Kirchen etc. Privatpersonen bzw. private Institutionen können sich nicht bewerben.

Aus allen Bewerbungen werden bis zu 16 Projekte aus Deutschland in den Regionen Nord, Süd, Ost, West durch eine Jury ausgewählt. Die Kriterien:

  • Pädagogische Konzeption: Das Projekt muss über Bildung Kinder und Jugendliche in ihrer sozialen, kulturellen, physischen und/oder psychischen Entwicklung fördern.
  • Wichtig ist die Verzahnung von pädagogischen, sozialpädagogischen und geschlechtsspezifischen Ansätzen, sowie ein Qualitätsmanagement, das sich durch den flexiblen Umgang mit der Zielgruppe und die fachliche und soziale Qualifikation des Betreuerteams auszeichnet.
  • Das Projekt muss sich, an Kinder und Jugendliche richten.
  • Mitentscheidend ist die Zahl der zu erreichenden Kinder und Jugendlichen sowie die Projekt-Wirkung.
  • Die Aussicht auf Nachhaltigkeit und Übertragbarkeit des Modells ist ein Kriterium. Erwartet wird ein angemessener Selbstevaluationsansatz zur Bewertung der Projekterfolge bzw. eine dokumentierte Evaluation. Zu den Maßstäben gehören die Einbeziehung von Elementen wie zum Beispiel Patenschaften/Mentoring, Peer-to-peer, Partizipation und Eigeninitiative sowie die Eroberung öffentlicher Räume durch Kinder und Jugendliche.
  • Erwartet wird ein ökonomischer, transparenter, nachhaltiger und angemessener Einsatz der Mittel.

(30.8.2013 | Quelle: Ergo Stiftung)

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