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Akteure & Konzepte

Ausschreibungen

Gesucht: Gemeinnützige Gesundheitsprojekte mit Vorbildfunktion

Ab sofort können sich gemeinnützige Projekte aus dem Gesundheitsbereich um den mit insgesamt 35.000 € dotierten Aspirin Sozialpreis 2015 bewerben. Die Bayer Cares Foundation zeichnet Initiativen aus, die mit vorbildlichen Ideen wertvolle Beiträge für ein intaktes Gesundheitssystem leisten.

Willkommen sind Bewerbungen aus allen Bereichen der sozialen Gesundheit – von der Vorsorge und Aufklärung über die Therapie bis hin zur Betreuung und Nachsorge. Dabei können sich Projektträger selbst vorschlagen oder Bürger benennen Hilfsorganisationen, deren Engagement sie honorierungswürdig finden. Bewerbungsschluss ist der 30. November 2014.

Aus allen Bewerbern und vorgeschlagenen Projekten wählt eine Jury aus Gesundheits- und Sozialexperten zunächst die zehn überzeugendsten Projekte in die Finalrunde, aus der anschließend die drei Erstplatzierten benannt werden. Kriterien sind Innovationskraft, Nachhaltigkeit, die Übertragbarkeit des Lösungsansatzes und professionelles Projektmanagement. Die Sieger erhalten ein Preisgeld in Höhe von 15.000 €, die Zweitplatzierten 10.000 € und die Drittplatzierten 5.000 €. Ein Internet-Voting ermittelt außerdem, welches Projekt beim Publikum den größten Anklang findet. Die Initiative mit den meisten Online-Fans erhält 5.000 €.

“Wir zeichnen Initiativen aus, die neue Wege in der sozialen Gesundheit gehen und damit Versorgungslücken im Gesundheitswesen schließen“, sagt Michael König, im Vorstand der Bayer AG unter anderem verantwortlich für Personal und Vorstand der Bayer Cares Foundation. “Damit rücken wir auch die Menschen in den Fokus, die sich im Ehrenamt für soziale Fragen einsetzen.” Derzeit bekleiden rund 23 Millionen Menschen in Deutschland ein Ehrenamt, viele von Ihnen in der Patientenbegleitung, gesundheitlichen Aufklärung und Prävention.

Sieger des vergangenen Wettbewerbes war das Projekt Explain TB des Forschungszentrums Borstel in Schleswig-Holstein. Die innovative Handy-App der Initiative klärt Patienten in 32 Sprachen detailliert über Tuberkulose und deren Heilungschancen auf. Den zweiten Platz sowie den Publikumspreis gewann das Internetportal “Was hab‘ ich?”. Patienten können dort ihre ärztlichen Befunde kostenlos in eine leichter verständliche Sprache übersetzen lassen. Den dritten Platz sprach die Jury der Mülheimer Initiative “Discovering Hands” zu, die den besonders sensiblen Tastsinn von sehbehinderten und blinden Frauen für die Brustkrebsfrüherkennung nutzt und diese zu Helferinnen ausbildet.

(2.9.2014 | Quelle: Bayer Cares Foundation)

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