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Else Kröner-Fresenius-Stiftung will Spitzenmediziner aus dem Ausland holen

Die Stiftung und die German Scholars Organization starten ein gemeinsames Programm zur Gewinnung von medizinischen Spitzenforschern aus dem Ausland. Förderanträge können ab sofort gestellt werden.

“Seit Jahren ist insbesondere im Bereich der Medizin ein dramatischer Braindrain zu beobachten”, sagt Prof. Dr. Eicke R. Weber, Vorsitzender des Vorstands der GSO, zum Hintergrund. “Wir sind deshalb sehr stolz darauf, dank der Unterstützung der Else Kröner-Fresenius-Stiftung das erste deutsche Berufungsprogramm für die Gewinnung von Medizinern aus dem Ausland auflegen zu können.” Die EKFS leistet hierfür einen Förderbeitrag von insgesamt 1,5 Mio. €.

Die Initiative will medizinische Fakultäten in Deutschland bei der Berufung von Professoren aus dem Ausland unterstützen. Die Forscher sollen ihr international erworbenes Wissen und ihre Erfahrungen als „Brückenbauer“ zwischen Forschung und Klinik an Deutschlands Universitäten einsetzen und damit den Fortschritt der klinisch orientierten medizinischen Forschung weiter vorantreiben.

Die im Rahmen dieser Initiative geförderten Berufungen von herausragenden Medizinern werden mit bis zu 100.000 Euro je Professur unterstützt. Entscheidend ist, dass die jeweilige Universität die Mittel flexibel verwenden kann, um den Bedürfnissen des jeweiligen Kandidaten zu entsprechen und um ein konkurrenzfähiges Berufungsangebot vorlegen zu können.

“Die Verknüpfung von hervorragender Forschung und Klinik ist die Grundlage der Medizin von morgen”, sagt Dr. Susanne Schultz-Hector, Vorstandsmitglied der Else Kröner-Fresenius-Stiftung. “Deshalb halten wir es für sehr wichtig, gemeinsam mit der GSO zur Berufung besonders begabter forschender Ärzte beizutragen.”

(12.4.2013 | Quelle: Else Kröner-Fresenius-Stiftung)

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