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Deutsche Wildtier Stiftung schreibt Forschungspreis aus

Die mit 50.000 € dotierte Auszeichnung unterstützt Nachwuchsforscher, die das Wissen oder den Umgang mit Wildtieren im dichtbesiedelten Mitteleuropa deutlich voranbringen.

Wildbiologische Forschung und Arbeiten zu einheimischen Wildtieren stehen im Fokus. Doch nicht nur Biologen sind angesprochen: Auch Arbeiten aus den Fachbereichen Jura, Geschichtswissenschaft, Philosophie und Sozialwissenschaften, die das Thema “Mensch und Wildtier” behandeln, können eingereicht werden. Der Forschungspreis wird in Form eines Stipendiums bewilligt und soll dem Preisträger die Verwirklichung seiner wissenschaftlichen Arbeit erleichtern. Über die Vergabe entscheidet eine von der Deutschen Wildtier Stiftung unabhängige Jury renommierter Fachwissenschaftler. Bewerbungsschluss ist der 30. April 2015.

Die Hamburgerin Dr. Lisa Warnecke (36) erhielt 2013 den Forschungspreis der Deutschen Wildtier Stiftung. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht der Igel. Die Forscherin, die am Zoologischen Institut der Universität Hamburg arbeitet, misst die Stoffwechselaktivitäten von Igeln im Jahresverlauf, um Unterschiede zwischen stacheligen Städtern und Dorfbewohnern zu vergleichen. Ihre Arbeit beantwortet Fragen zur Anpassung von Wildtieren an urbane Lebensverhältnisse und schwankende Umweltbedingungen im Zusammenhang mit dem Energiehaushalt am Beispiel des Igels.

(25.2.2015 | Quelle: Deutsche Wildtier Stiftung)

Detaillierte Ausschreibung auf der Website der Deutschen Wildtier Stiftung

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